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- Verkehrsschilder der Gerechtigkeit: Auftaktveranstaltung am Landratsamt Roth
Besucher, die derzeit den Weg zum Haupteingang des Landratsamtes hinaufgehen, dürften dabei mächtig ins Grübeln kommen. Denn gleich acht Schilder, die auf den ersten Blick wie Verkehrsschilder anmuten, laden auf den zweiten Blick zum Nachdenken ein. Die "Verkehrsschilder der Gerechtigkeit" stehen dort seit vergangenem Freitag und gehören zu einem Kunstprojekt, das der Nürnberger Künstler Johannes Volkmann konzipiert und das Regens Wagner Zell in den Landkreis geholt hat. "Ein öffentliches Statement" Der Termin, der den Start mehrer Aktionen im gesamten Landkreis markierte, war ein durchaus bewegender: Ein Gebärdenchor aus Zell eröffnete, bevor Heike Klier, Gesamtleiterin Regens Wagner Zell, und Landrat Ben Schwarz Grußworte sprachen. „Auf ein umsichtiges (Zusammen-)Leben unter den Menschen, aber auch mit der Natur hinzuweisen und dazu aufzurufen, ist derzeit wohl besonders wichtig“, so der einhellige Tenor. Ein Chor der Montessori-Schule Büchenbach sang zu Gitarrenklängen und teilte als kleine Überraschung gebastelte Friedenstauben aus, bevor Künstler Johannes Volkmann seiner Begeisterung freien Lauf ließ: "Wenn ich hier den Aufgang zum Haupteingang nach oben sehe, sind die Schilder für mich besonders eindrücklich und ein echtes Statement!" Ein Schild nach dem anderen wurde daraufhin feierlich enthüllt. Mit der abschließenden Darbietung des Gebärdenchors zu Michael Jacksons "Heal The World", wurde deutlich, dass das Thema kein ganz neues, aber aktueller denn je ist. Verkehrsschilder der Gerechtigkeit: Was ist das? Bei der internationalen 4. Gipfelkonferenz der Kinder/Jugend im Jahr 2021 haben junge Menschen aus Deutschland, Österreich, Serbien, Rumänien, der Ukraine, Moldawien und Polen die acht „neuen“ Schildermotive entwickelt, die nicht den Verkehr, sondern das Zusammenleben leiten sollen. Die Vision des Künstlers Johannes Volkmann ist es, die Verkehrsschilder der Gerechtigkeit an sinnstiftenden Orten dauerhaft aufzustellen. Alle montierten Schilder werden in einer digitalen Landkarte vermerkt. Weitere Installationen wurden am Wochenende vor der Residenz Hilpoltstein, am Marktplatz Roth und am Gemeindehaus Büchenbach eröffnet. Ende 2025 werden Johannes Volkmann und das Papiertheater in einer großen Ausstellung aufzeigen, wie umfangreich die Aktion in verschiedenen Ländern war.
- Kreisjugendring Roth-Magazin "Ventil" erschienen
Das jährlich erscheinende Magazin des Kreisjugendrings Roth enthält zahlreiche spannende Beiträge aus der verbandlichen und offenen Jugendarbeit, die neben den Berichten aus dem KJR das vielfältige Spektrum der Jugendarbeit in unserem Landkreis sichtbar machen. Schau doch einfach einmal rein - das Magazin gibt es kostenlos als PDF-Download.
- Infoabend Berufsbild Heilerziehungspflege am 25. März im Auhof
Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sind Fachkräfte, die Menschen mit Behinderung begleiten und unterstützen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Das Einstiegsgehalt beträgt ab 2.744 € und nach der Ausbildung ab 3.685 € (in Vollzeit / ab Dez.24). "Wer bereits in einem anderen Beruf arbeitet, sich verändern möchte, sich bisher vor dem finanziellen Aspekt nicht traut, noch eine Ausbildung anzufangen, der ist hier genau richtig", erklärt Laura Gottschalk von der Rummelsberger Diakonie. "Bei uns steigt man als Pflegehilfskraft mit 2.744 EUR (in Vollzeit / ab Dez.24) ein und macht währenddessen die Schule. Nach 2 bzw. 3 Jahren ist man Heilerziehungspfleger*in. Ein vorgeschaltetes Vorpraktikum und der Praxisteil können am Auhof und in der Region Roth-Hilpoltstein gemacht werden. Am Auhof durchlaufen die Schüler verschiedene Arbeitsbereiche vor allem in verschiedenen Wohnformen. Der theoretische Teil der Ausbildung wird in der Regel an der Fachschule für Heilerziehungspflege in Ebenried absolviert. Infoabend am Auhof Interessiert? Am 25. März 2024 von 18 bis 20 Uhr bietet die Rummelsberger Diakonie einen Info-Abend, an dem Dir Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen. Die Zielgruppe sind Interessierte, die bislang in anderen Berufsbranchen arbeiten oder Schülerinnen und Schüler. Wo? Auhof – Wohnen, Lernen, Arbeiten Zentralgebäude am Auhofer Weg 1 91161 Hilpoltstein Komm vorbei! Link zur Website der Rummelsberger Diakonie/ Auhof
- Warum du dich JETZT zum Techniker (m/w/d) für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität weiterbilden lassen solltest!
Das Thema E-Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit. Auf dem Weg zur klimaneutralen Gesellschaft bietet sie nachhaltige Lösungen für unterschiedliche Lebensbereiche. Klimaerwärmung und Ressourcenverknappung stellen unsere Welt vor große Herausforderungen, insbesondere die Automobilbranche, aber auch Energieerzeuger, Netzbetreiber und weitere Branchen, sind hiervon stark betroffen. Ausbildung zum Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilitätin Roth Sei eine*r der Fachkräfte, die die elektromobile Zukunft mitgestalten. An der einzigen staatlichen Technikerschule im Landkreis Roth bilden wir dich zu einer hochqualifizierten Fachkraft aus. Als Techniker*in für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität kannst du in einer zweijährigen schulischen Weiterbildung die Expertise und das Know-How erlangen, das dich für eine Beschäftigung in der mittleren und gehobenen Führungsebene in der Automobilbranche und Zulieferbetrieben, aber auch der Energieversorgung und Branchen, die sich mit der Herstellung von Akkumulatoren und Batterien beschäftigt, befähigt. Vielversprechende Berufsaussichten Andreas Deinhardt, Leiter der Technikerschule für Elektromobilität Roth, bestätigt: „Staatlich geprüfte Techniker haben vielversprechende Berufschancen in unterschiedlichsten Branchen und werden händeringend gesucht. Als Techniker für Fahrzeugtechnik und E-Mobilität verfügt ihr zudem über den höchsten Bildungsabschluss, der im Landkreis Roth erworben werden kann.“ Was spricht noch für die Weiterbildung an der Technikerschule Roth? Die Unterrichtsräume und Werkstätten sind auf dem neuesten Stand der Technik, die Maschinen und Anlagen verfügen über den höchsten Industriestandard, hochqualifizierte und engagierte Lehrkräfte und Dozent*innen gewährleisten einen praxisorientierten Unterricht und regelmäßig stattfindende Berufsmessen und enge Kooperationen mit Unternehmen dienen euch als Karrieresprungbrett. Haben wir dein Interesse geweckt? Weitere Informationen findest du im Flyer (Link zum Flyer) oder auf der Website der Technikerschule (Link zur Website). Nicht der richtige Beruf? Zahlreiche andere Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge findest Du unter https://ausbildung-roth.de/ Fotos: BSZ Roth
- Beeindruckender Einblick in das Judentum: Schüler*innen der Mittelschule Allersberg begeistert von dem „Judentum live erleben“ Projekt
In einer spannenden virtuellen Begegnung ermöglichte die Mittelschule Allersberg in Kooperation mit dem Lea Fleischmann Bildungsprojekt den Schüler*innen, das Judentum hautnah zu erleben. Der informative Vortrag per Zoom, welcher den Ablauf, Sinn und Ursprung des Schabbats sowie die Bedeutung der Tora im Judentum behandelte, fesselte die Teilnehmer von Anfang bis Ende. In direktem Austausch Die Schüler*innen erhielten nicht nur einen Einblick in die reichen Traditionen des Judentums, sondern hatten auch die Möglichkeit, direkt mit Lea Fleischmann zu interagieren und Fragen zu stellen. Dies trug dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Verständnis für die jüdische Kultur zu vertiefen. Die gelungene Veranstaltung zeigte, dass die Mittelschule Allersberg mit dem Lea Fleischmann Bildungsprojekt nicht nur auf traditionelle Lehrmethoden setzt, sondern innovative neue Lernformen ermöglicht und initiiert. Besonders fasziniert waren die Schüler*innen von den persönlichen Einblicken der Referentin in ihr Leben in Jerusalem. Fragen zum Alltag, den Bräuchen und Herausforderungen vor Ort wurden mit großer Offenheit beantwortet, was das Interesse der Schüler*innen weiter steigerte. Auch auf die aktuelle politische Situation eingegangen Der Vortrag ging jedoch über die rein kulturellen Aspekte hinaus. Im Zuge der Diskussion kam auch der Nahostkonflikt zur Sprache. Lea Fleischmanns differenziertes Statement ermöglichte den Schüler*innen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und eine nuancierte Perspektive auf die komplexen politischen Realitäten in der Region zu entwickeln. Dies trug dazu bei, ein tieferes Verständnis für die Vielschichtigkeit des Nahostkonflikts zu schaffen. Das Projekt "Judentum live erleben" erwies sich somit als eine hervorragende Möglichkeit, nicht nur kulturelle, sondern auch politische Horizonte zu erweitern. Ein herzlicher Dank gebührt den Sponsoren, deren Unterstützung dieses beeindruckende Projekt "Judentum live erleben" erst möglich gemacht hat. Ihre finanzielle Zuwendung hat dazu beigetragen, den Schüler*innen eine einzigartige Lernerfahrung zu ermöglichen und interkulturelles Verständnis zu fördern. Durch ihre Investition in Bildung haben sie nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Brücken zwischen Gemeinschaften geschlagen. Wir schätzen ihr Engagement für die Förderung von Toleranz und Respekt und freuen uns über die positiven Auswirkungen, die diese Bildungsinitiative in unserer Schulgemeinschaft hinterlassen wird. Die Veranstaltung wurde parallel in drei Klassenräume übertragen und ermöglichte so zahlreichen Schülern die Teilnahme an dem Vortag und der nachfolgenden Diskussion. Text und Bild: Mittelschule Allersberg
- Verkehrsschilder der Gerechtigkeit
Im Straßenverkehr gibt es eine internationale Bildersprache, die weltweit erkannt und akzeptiert wird: Verkehrsschilder versteht jeder. Bei der internationalen 4. Gipfelkonferenz der Kinder/Jugend im Jahr 2021 haben junge Menschen aus Deutschland, Österreich, Serbien, Rumänien, der Ukraine, Moldawien und Polen acht „neue“ Schildermotive entwickelt, die nicht den Verkehr, sondern das Zusammenleben leiten sollen. Dieses Kunstprojekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ macht Halt im Landkreis Roth. Am 15. März 2024 werden je acht Schilder am Landratsamt Roth und am Residenzplatz Hilpoltstein, am 16. März 2024 am Marktplatz Roth und am 17. März 2024 am Gemeindeweiher Büchenbach aufgestellt. Dort sollen die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ als temporäre Installation auf ein gerechteres Zusammenleben zwischen den Menschen und im Zusammenleben mit der Umwelt hinweisen. Die Idee ist, danach die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ an Orten im Landkreis, wie zum Beispiel Schulen, dauerhaft aufzustellen. Für Bildungseinrichtungen gibt es zusätzlich als Arbeitsmaterial einen Projekt-Kalender. Die Schüler*innen sollen die darin gestellten Aufgaben bearbeiten und mit den Ergebnissen den Kalender gestalten. Alle fertiggestellten Kalender sollen dem Künstler zurückgeschickt werden und werden Teil einer europäischen Ausstellung. Haben Sie Interesse an einem Schild, um mit Ihrer Klasse das Thema zu bearbeiten und können Sie das Schild dauerhaft installieren? Schreiben Sie uns!
- Aktion Fahnen gestalten zum Jubiläum 40 Jahre Triathlon in Roth
2024 feiert die Stadt Roth gemeinsam mit dem Landratsamt Roth, der TSG 08 Roth-Triathlonabteilung sowie dem TeamChallenge das Jubiläum „40 Jahre Triathlon in Roth“. Neben verschiedenen Highlights, wie einem Festabend im September, einer Foto-Ausstellung in der zweiten Jahreshälfte, einer Führung im März oder eines Jubiläumsfilms, organisiert das Bildungsbüro Landkreis Roth wieder die bereits traditionelle Flaggengestaltung mit Rother Kindern und Jugendlichen. Das Bildungsbüro Landkreis Roth und die Stadt Roth laden Kindergärten und Schulen ein, sich an der Feier zu beteiligen. Hoch über der Rother Hauptstraße sollen bunt gestaltete Flaggen wehen. Darauf sollen „Triathlon“ und die „40“ eine Rolle spielen. Darüber hinaus sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Kunstwerke werden im Rahmenprogramm des Challenge Roth auf dem Marktplatz gemeinsam mit allen Beteiligten präsentiert und die schönsten Werke gekürt. Als Hauptpreis lockt eine Klassen-/ Gruppenfahrt in ein Landkreis-Museum. So kann eine Klasse/ eine Gruppe teilnehmen >>> Füllen Sie die Online-Anmeldung (Link zur Online-Anmeldung) aus. >>> Jede Klasse/ Gruppe, die teilnimmt, erhält das Material (Flagge 120 x 90 cm, Farben) kostenfrei zur Verfügung gestellt und zugeschickt. Die Gestaltung der Banner im Hochformat soll bis 20. Mai 2024 abgeschlossen sein und die Fahnen müssen dann an das Bildungsbüro Landkreis Roth (Weinbergweg 1, 91154 Roth) übermittelt werden. >>> Präsentationstermin: Mittwoch, 19. Juni 2024, 11.00 Uhr am Marktplatz Roth mit Eisessen. Ansprechpartnerin: Christine Waitz
- Weihnachtsgrüße des Bildungsbüros und Jahresrückblick
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Bildungsbüros Landkreis Roth, die Bildungslandschaft gemeinsam und nachhaltig zu entwickeln und sie an die Anforderungen der Zeit anzupassen ist wichtiger denn je. Das neue Bildungsbüro im Landkreis Roth will das gemeinsam mit Ihnen und allen Interessierten in Zukunft noch intensiver angehen. Im April wurden die Bildungsregion, die sich bereits seit 2014 unermüdlich für Bildung einsetzt, und das neue Förderprogramm „Bildungskommunen“ zum „Bildungsbüro“. Wir, Christine Waitz und Lorena Fares, haben in den vergangenen Monaten viel Bewährtem einen frischen Anstrich verpasst, aber auch neue Wegweiser gesetzt. Die wohl wichtigste Neuerung ist die Etablierung eines Bildungsbeirats. Ein Gremium, das Menschen aus allen Bereichen der Bildungslandschaft versammelt und in Zukunft zweimal im Jahr über Ideen, Strategien, Projekte und Ansatzpunkte unserer Arbeit spricht und diskutiert. So wollen wir gemeinsam entwickeln, von Kooperationen profitieren und vorhandene Ressourcen ideal nutzen. Wie wichtig ein vielfältiges und aktives Bildungsteam ist, das wurde auch im vergangenen Jahr wieder deutlich. Viele Projekte des Bildungsbüros hätten ohne Partner gar nicht umgesetzt werden können. Die Folge? Oft kleine, aber ausschlaggebende Hilfestellungen, wichtige Informationen und Austauschmöglichkeiten hätten die, die sie brauchen, nicht erreicht. Und manch ein Projekt, das als Impuls zur Fortführung ausprobiert wurde, würde die Bildungslandschaft nicht aufwerten. Deshalb freuen wir uns auf 2024, auf Kooperationen und darauf, gemeinsam mit Ihnen tolle Ideen umsetzen zu dürfen. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir eine erholsame Verschnaufpause und eine schöne Weihnachtszeit. Kommen Sie gut ins neue Jahr! In unserem Jahresrückblick, den Sie untenstehend als PDF herunterladen können, finden Sie die Projekte des vergangenen Jahres - viel Spaß beim Lesen! Christine Waitz und Lorena Fares
- Eine gelungene Ferienbetreuung des Landratsamt Roth geht zu Ende
Die Ferienbetreuung am Weinbergweg fand bereits zum sechsten Mal in Folge statt. Ursprünglich initiiert durch den Arbeitskreis Vereinbarkeit Beruf und Familie, bietet die Bildungsregion Landkreis Roth seit 2018 in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK), der Kreisklinik Roth und der Sparkasse während der ersten beiden Sommerferienwochen eine Betreuung für Mitarbeiterkinder. Diesmal nahmen 21 Kinder zwischen vier und zwölf Jahren daran teil, die Mehrheit über einen Zeitraum von zwei Wochen. Leni Meermann, die das Angebot auf Seiten des BRK koordiniert, betont: „Für uns ist es wichtig, dass wir den Kindern ein abwechslungsreiches Programm bieten können, das allen Spaß macht.“ So wird nicht nur viel Zeit zum Basteln, Kreativsein und Spielen eingeplant, sondern auch auf ausreichend Bewegung auf Spielplätzen und im Freien geachtet. Jeden Mittwoch findet zudem ein Highlight statt: In der ersten Ferienwoche ging es diesmal zum Schwarzlichtgolfen nach Nürnberg, in der zweiten Woche wurde der Film „Lassie“ im Luna Theater in Schwabach vorgeführt. Landrat Ben Schwarz begrüßte die Kinder im Kreistagsaal des Landratsamts Roth und führte die Gruppe zur ehemaligen Parkanlage neben dem Landratsamt. Er war begeistert, dass das Angebot der Ferienbetreuung nicht nur von den Eltern, sondern auch von den Kindern erneut gut angenommen wurde. Ein entsprechendes Angebot sei „zeitgemäß und wichtig“, da kaum eine Familie sechs Wochen Urlaub während der Sommerferien nehmen könne. Die örtliche Nähe spreche zudem für den Standort am Weinberg. Das Angebot soll auch künftig fortgeführt werden.
- Deine Bastelvorlage: Adventskalender zum Selbermachen in der FamilienApp
Du hast noch keinen Adventskalender oder möchtest spontan noch eine kleine Überraschung für eine liebe Person basteln? Dann hat das Bildungsbüro des Landkreises Roth etwas für Dich: Eine Bastelvorlage für einen Adventskalender zum Selberbasteln. Die Vorlage findet sich in der FamilienApp. Du kannst sie einfach zweimal ausdrucken und schon hast du die perfekte Grundlage für eine Advents-Überraschung.
- Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026: Einladung zur Online-Elternumfrage
Bis zum 27. Oktober 2023 läuft die landkreisweite Umfrage zum Thema Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Die Umfrage richtet sich gezielt an Eltern von Kindergartenkindern und hat das Ziel, eine Einschätzung des zukünftigen Betreuungsbedarfs zu erhalten. Ab 2026 haben Eltern von Erstklässlern einen Anspruch auf Ganztagesbetreuung für ihre Sprösslinge. Auf Grundlage des bundesweiten Ganztagsförderungsgesetzes soll so unter anderem die Betreuungslücke geschlossen werden, die für viele Familien im Zuge der Einschulung entsteht. Was bedeutet das? Eltern können sich in Zukunft darauf verlassen, dass ihre Kinder montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr betreut werden. Auch in Ferien muss über einen festgelegten Zeitraum ein Angebot bestehen. 2026 können zunächst alle Grundschulkinder der ersten Klassen einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen. In den drei darauffolgenden Schuljahren wird dieser auf alle neuen ersten Klassen ausgeweitet, sodass zum Schuljahr 2029/30 für alle Grundschulkinder der ersten bis vierten Klassen Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sein müssen. Umfrage hilft zukünftige Bedarfe besser abzuschätzen Die Umfrageergebnisse dienen dazu, eine erste Prognose darüber abgeben zu können, welche Bedarfe und Wünsche Eltern und Kinder an einen Betreuungsplatz haben. In einem zweiten Schritt wird dann geprüft, ob die aktuell im Landkreis Roth zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze ausreichen, um die Bedarfe abzudecken. Mit der Teilnahme tragen Eltern dazu bei, dass die Planungen vorangetrieben und Angebote im Landkreis weiterentwickelt werden können. Die Bearbeitung dauert nur wenige Minuten, auch eine englische Version der Umfrage ist verfügbar.
- Eine Lanze für Teenie-Eigenheiten: Tanja Rödig gibt Eltern Tipps für den Umgang mit Jugendlichen
„Sie merken schon, ich stehe ein bisschen auf der Seite der Kids, oder?“ Tanja Rödig steht in der Aula der Realschule Hilpoltstein und blickt in die Runde der fast 80 Eltern. Ihr Vortrag zum Thema „Ich mach‘ Dich stark“ ist der letzte in der vierteiligen Reihe schulübergreifender Elternabende der Bildungsregion Landkreis Roth und des Evangelischen Bildungswerkes im Dekanat Schwabach. Konflikte gibt es überall Die Eigenheiten der Kinder im Teenager-Alter scheinen bei vielen Familien ähnliche Konflikte aufzuwerfen: Immer wieder fragt die Expertin für innere Stärke und Persönlichkeitsentwicklung „Wer kennt das auch?“ in die Runde, immer wieder schnellen zahlreiche Hände in die Höhe. Die Therapeutin aus dem Rother Ortsteil Pfaffenhofen hat mit Ihren Imitationen der jugendlichen Attitüde auch regelmäßig die Lacher auf ihrer Seite. Hinter dem kurzweiligen Vortrag steckt jedoch ein ernsthafter Appell: „Haben Sie Verständnis für Ihr Kind!“ Denn vieles, was Jugendlichen gemeinhin negativ angekreidet wird, ist nicht absichtlich provokant, oder rebellisch. Es ist schlicht und einfach den körperlichen Veränderungen in der Pubertät geschuldet. Eltern erfahren, dass aufgrund von Neustrukturierungen im Gehirn die Logik, die in Kindertagen noch galt, erst einmal Pause hat und stattdessen das Gefühlschaos übernimmt. Sie erfahren, dass ein verschobener Schlafrhythmus und der erhöhte Bedarf an Ruhe und Auszeiten hormonelle Ursachen hat und dass der Impuls Glück zu empfinden höher sein muss, als zuvor. Was nicht selten zu Risikolust und dem Hang zu bestimmten Computerspielen führt. Die guten Seiten finden „Das meiste, von dem, was Sie als Angriff empfinden, ist also nicht persönlich gemeint“, betont die Referentin und bittet die Eltern um Nachsicht: „Schauen Sie doch lieber einmal auf die guten Fähigkeiten und Seiten Ihres Kindes!“ Und manch Elternteil fällt in der kurzen Diskussionspause auf, dass zwar zahlreiche negative Eigenschaften der Sprösslinge, aber nur wenige Positive direkt in den Sinn kommen. „Das hat mir wirklich einen anderen Blickwinkel eröffnet“, zieht eine Zuhörerin am Ende Fazit. Das Fazit zur gesamten Vortragsreihe fiel nach Ende der Veranstaltung durchwegs positiv aus: Von Vortrag zu Vortrag kamen mehr Eltern und es wurde deutlich, dass zu vielen Themen Informations- und Gesprächsbedarf besteht. Schon jetzt steht fest, dass das Veranstaltungsformat im nächsten Jahr mit neuen Themen fortgesetzt wird.











