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- Berufsorientierung für Schüler und Eltern – Einladung zu Veranstaltungen der Unternehmerfabrik
Eltern spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die berufliche Zukunft ihrer Kinder geht. Orientierung geben, Möglichkeiten aufzeigen und den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium aktiv begleiten. Weil das eine nicht zu unterschätzende Aufgabe ist, unterstützt die Unternehmerfabrik Eltern, Schülerinnen und Schüler mit einem vielseitigen Veranstaltungsangebot. Den Auftakt bildet ein digitaler Elternabend , der einen kompakten Überblick über Wege nach der Schule, regionale Chancen und spannende Berufsperspektiven bietet. Eltern und Jugendliche erhalten wertvolle Informationen zu Ausbildung, dualem Studium und weiteren Anschlussmöglichkeiten – praxisnah und verständlich aufbereitet. Digitaler Elternabend „Schule geschafft – was jetzt?“ 📅 03. Februar 🕖 19:00 Uhr💻 Online-Zugang ab 18:30 Uhr unter: www.ausbildung-roth.de/elternabend Auf Berufsmessen kennenlernen und Kontakte knüpfen Darüber hinaus laden zahlreiche Präsenzveranstaltungen im Landkreis Roth und in der Stadt Schwabach dazu ein, Berufe und Unternehmen direkt kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und konkrete Perspektiven zu entwickeln. Auswahl an kommenden Veranstaltungen: Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse – 14. März | ab 9:00 Uhr | Stadthalle Hilpoltstein Berufemarkt Wendelstein – 21. März | ab 9:00 Uhr | Hans-Seufert-Halle Sozialarena – 20. Mai | ab 15:30 Uhr | Kulturfabrik Nacht der Ausbildung – 09. Oktober | ab 15:00 Uhr | Rother Stadtgebiet Spalter Azubinacht – Ende Juni / Anfang Juli | HopfenBierGut Spalt Shop your future – 27. & 28. Februar | ab 9:30 Uhr | ORO Schwabach Azubi-Speed-Dating – 26. September | ab 9:00 Uhr | Markgrafensaal Gut zu wissen: Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung. Regionale Unternehmen stellen eine Vielzahl an Berufen vor und informieren zu Ausbildung und dualem Studium. Zudem ergeben sich oft direkte Möglichkeiten für Praktika oder Schnuppertage. 👉 Alle Termine und weitere Informationen finden Sie unter: www.ausbildung-roth.de/events
- Beeindruckende Bildungslandschaft: Delegation aus Luxemburg zeigt sich vom Gymnasium und den Lernorten dahinter beeindruckt
Roth als abschließender Höhepunkt? Eine Rolle, die so nicht geplant war, der Landkreis aber umso lieber annahm. Einige Tage nämlich war eine gemischte Delegation aus Luxemburg und den Schulentwicklern der Lernlandschaftin der Region unterwegs, um sich Inspiration zu holen. Und die gab es im Gymnasium Roth. Baulich, vor allem aber auch inhaltlich. Roth war die letzte der Stationen, die die Lernlandschaft den sechs Besuchern aus dem Nachbarland in drei Tagen zeigen wollte. Zuvor standen eine Grund- und Mittelschule in der Oberpfalz, ein Gymnasium in Schwaben sowie eine zur „Lebenswerkstatt“ umdeklinierte Grund- und Mittelschule im westlichen Franken auf der Liste. Aus allen sogen die Lehrer und Betreuer wertvolle Erkenntnisse, wie Delegationsleiterin Lucie Waltzer betonte. Neben den Blick in Räume und Lernlandschaft(en) selber – gerade auch diesbezüglich konnte das sanierte Rother Haus glänzen – ging es ihr und ihren Kollegen darum, Informationen aus erster Hand zu sammeln, wie Bildung auf den verschiedenen Ebenen organisiert ist und wird. Dem Team um Lernlandschaft-Erfinderin Karin Doberer war daraufhin prompt das Bildungsbüro des Landkreises Roth eingefallen – ein Solitär in der Region, den sie den Gästen unbedingt präsentieren wollte. Bildungskoordinatorin Christine Waitz gab Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte, Einblicke in ihren Arbeitsalltag sowie Aufgabenbereich. Sie machte deutlich: Beim Bildungsbüro, das sie sich mit Lorena Fares teilt, handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Landkreises. „Keine Selbstverständlichkeit“, betonte sie. Seit Gründung im Herbst 2023 habe sich jedoch deutlich gezeigt, welchen unverzichtbaren Beitrag die Stelle leistet. An zahlreichen Schnittstellen und bei unterschiedlichsten Anlässen sei der Bedarf sichtbar geworden. Dem pflichtete Landrat Ben Schwarz bei: „Wir müssen Bildung neu denken“, sagte er mit Hinweis auf die sich verändernde Gesellschaft, die immer heterogener werde. Hinzu komme, dass Kinder und Jugendliche – Stichwort Ganztagsbetreuung – immer mehr Zeit in der Schule verbringen würden. „Das stellt uns vor ganz neue Herausforderungen.“ Zumal der Anspruch sein müsse, niemanden „unterwegs“ zu verlieren. „Das können wir uns schlicht nicht leisten.“ Landrat Ben Schwarz Das Gymnasium Roth sei seiner Meinung nach ein gelungenes Beispiel für eine Lernlandschaft. Bewährt habe sich, dass die Schulfamilie schon in Vorüberlegungen und Planungen einbezogen war. Beim Rundgang, den Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp führte, zeigte sich, wie sehr die Jugendlichen die Möglichkeiten nutzen. Die einen lernten auf dem Sofa, die anderen diskutierten angeregt auf Barhockern, wieder andere erledigten schriftliche Aufgaben am Schreibtisch. Positiv fiel der Geräuschpegel auf beziehungsweise dessen geringes Niveau. Was keine Momentaufnahme sei, wie Direktorin Dr. Susanne Kleinöder-Strobel betonte. Sie berichtete zudem, dass die Schülerinnen und Schüler „ihr“ Mobiliar sehr pfleglich behandeln würden. „Wir sind noch in der Findungsphase“, sagte sie zu den nun seit knapp zwei Jahren bestehenden Gegebenheiten. „Das geht nicht von jetzt auf gleich.“ Die Möglichkeiten zur Individualisierung seien großartig. Auch Kleinöder-Strobel sah in der gemeinsam erarbeiteten Konzeption einen entscheidenden Faktor. „Wir sind froh, dass wir gefragt wurden, was wir wollen.“ Luxemburg befindet sich gerade, was den Bereich Bildung anbelangt, im Aufbruch, erläuterte Lucie Waltzer von der Delegation des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend. „Wir wollen gestalten und das gut“, sagte sie im Namen der Arbeitsgruppe, die bewusst den Kontakt zu Bayern und ländlichen Strukturen gesucht hatte. Trotz aller Unterschiede – unter anderem besteht in dem Benelux-Staat schon seit 2013 ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung von 7 bis 19 Uhr und Schulpflicht ab vier Jahren - zeigte sich, dass viele Fragestellungen in beiden Ländern ähnlich sind oder waren. So verzeichne Luxemburg viele Einpendler, auch Migration und die von Ben Schwarz angesprochene Heterogenität sei ein Thema, zumal in Kombination mit den vielen Stunden, die die Kinder „nicht zu Hause“ verbringen würden. Dadurch würden beispielsweise Rückzugsorte große Bedeutung gewinnen. Die Erläuterungen von Lucie Waltzer bestätigten den Landrat in seiner Problemanalyse. Zum einen mache die Definition, dass Bildung Ländersache sei, vieles nicht einfacher. Zum anderen sei die Konstellation in Bayern, zwei verschiedene Ministerien (Kultus und Sozial) in Sachen „Ganztag“ am Start zu haben, „unglücklich“ – ein Umstand, den Luxemburg vor einigen Jahren abgeschafft hat. Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp (2. v.l.) führte über den Schulcampus „Wo wir Einfluss nehmen können auf die Gestaltung des Lernumfelds tun wir das“, beteuerte Schwarz, der Rolle und Aufgaben des Landkreises im Bildungssystem erklärte. „Das kennen auch viele Menschen bei uns nicht.“ Während Grund- und Mittelschulen bei Städten und Gemeinden angesiedelt seien, stünde der Kreis für Gymnasien, Real-, Förder- und Berufsschulen in der Pflicht. Allerdings auch „nur“ als Träger, „bedeutet Gebäude, Hausmeister, Reinigung…“. Das Personal, sprich die Lehrer, wiederum steuere der Freistaat bei. Das Stichwort Einflussnahme brachte ihn zurück zum Bildungsbüro, das er unter anderem als „Vernetzungsklebstoff“ sieht, das den Austausch relevanter Einrichtungen und Akteure anstößt, entwickelt und moderiert. Alles, unter dem übergeordneten Ziel, Bildung weiter zu optimieren. Dafür gibt es unter anderem das Steuergremium Bildung und den Bildungsbeirat. Beide wurden 2023 im Zuge der Etablierung des Bildungsbüros neu ins Leben gerufen, sie haben die Arbeitskreise, die es zuvor unter dem „Dach Bildung“ gab, abgelöst und deren ehemalige Mitglieder in die neue Gremienstruktur aufgenommen. Teils, weil deren ursprünglicher Auftrag bereits erledigt war, teils, weil sie trotz guter Startphasen und Impulsen in eine Art Schlummermodus verfallen waren. Nachfragen gab es auch zum Bildungsmonitoring. Ob nur Erwachsene befragt würden oder auch Kinder und Jugendliche? Lorena Fares, deren Stelle über das Programm „Bildungskommunen“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, berichtete von einer Bedarfsanalyse, die im Kontext des „Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz ab 2026/27“ initiiert wurde. Sie nahm die Anregung der Gäste, die auch die Meinungen von Schülerinnen und Schüler abfragen, gerne auf. Zumal sich „ihre“ Datenbank zudem auf Feedback der Veranstaltungen stütze, die meist auch eher Eltern seien. Das habe allerdings nicht nur praktische, sondern auch datenschutzrechtliche Gründe, relativierte sie. Lernlandschaft-Geschäftsführerin Karin Doberer und Lucie Waltzer waren sich einig, dass die Stimmen von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig seien. Beide ermutigten, diese auf andere, moderne Methoden einzuholen. „Es muss nicht immer der klassische Feedbackbogen sein.“ Ein Impuls, den Christine Waitz und Lorena Fares schon lange üben, praktizieren sie doch beinahe täglich den Spagat zwischen bewährten Methoden und neuen Wegen. Wichtig ist ihnen, für die eigene Arbeit und Projekte Ideen und Impulse mitzunehmen, anderen aber auch immer etwas mitzugeben. Das gilt insbesondere für die Gremienarbeit, aber auch für jedes Gespräch und jede Kooperation. „Das ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Waitz. Eine, die nun den Weg nach Luxemburg gefunden hat.
- Schulübergreifende Elternabende geben Orientierung im digitalen Familienalltag
Das Bildungsbüro Landkreis Roth, der Kreisjugendring und das Evangelische Bildungswerk Roth-Schwabach laden auch 2026 wieder zu vier schulübergreifenden Elternabenden ein. Die kostenfreie Veranstaltungsreihe richtet sich an Mütter und Väter, die sich in der digitalen Lebenswelt ihrer Kinder mehr Sicherheit, Orientierung und fachlichen Rat wünschen. Die Notwendigkeit solcher Angebote wird immer deutlicher: Nahezu alle Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nutzen laut aktuellen Jugendstudien täglich das Smartphone, soziale Medien und zunehmend auch KI-Werkzeuge für Schule und Freizeit. Auch im Grundschulalter sind digitale Geräte längst angekommen. Nahezu jedes zweite Kind im Alter 6-13 Jahre hat laut der KIM-Studie 2024 ein eigenes Smartphone. Viele Eltern fühlen sich dabei unsicher, wie sie Medienzeiten sinnvoll begrenzen, Risiken einschätzen oder den Einstieg ins erste Handy verantwortungsvoll begleiten können. Der Wunsch nach klaren Regeln und Orientierung steigt kontinuierlich. Handy nonstop? Die Elternabende geben Hilfestellung zu allen wichtigen Fragen. Genau hier setzen die Elternabende an Zum Auftakt am 28. Januar 2026 informiert Sascha Dowidat im Kreistagssaal des Landratsamts darüber, wie Künstliche Intelligenz das Lernen verändert, welche Chancen sie bietet und wie Eltern ihre Kinder im schulischen Alltag gut begleiten können. Weiter geht es am 25. Februar 2026 an der Anton-Seitz-Mittelschule Roth, wo Paula Ludwig-Molitor vom Medienzentrum Parabol die Mechanismen hinter der enormen Faszination von TikTok, Snapchat und Instagram erklärt und Eltern zeigt, wie sie ihre Kinder sicher durch die Welt sozialer Medien führen können. Ein wichtiges Thema steht am 5. März 2026 in der Mittelschule Allersberg im Mittelpunkt: Maja Korndörfer von der Suchtberatungsstelle Roth-Schwabach beleuchtet unter dem Titel „Lost in Screen“, wie die digitale Welt ist darauf ausgelegt ist, Menschen vor den Bildschirmen zu halten. Im Beitrag erfahren Sie, welche Mechanismen eingesetzt werden, damit besonders Jugendliche möglichst viel Zeit in Games und auf Social Media verbringen. Den Abschluss der Reihe bildet am 18. März 2026 an der Grundschule Heideck ein Vortrag von Michael Posset. Er gibt Eltern jüngerer Kinder konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit dem ersten Handy – von sinnvollen Regeln über typische Stolperfallen bis hin zu altersgerechten Einstellungen und Sicherheitsaspekten. Hier finden Sie den Flyer mit allen Terminen: „Mit der Reihe möchten wir Eltern stärken, Ängste abbauen und ihnen fundiertes Wissen an die Hand geben. Denn digitale Kompetenzen entstehen nicht nur in Schule und Freizeit – sie brauchen auch einen sicheren Rahmen zu Hause“, erklären die drei Organisatorinnen Christine Waitz, Stefanie König und Ulrike Bartelt. Alle Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr und richten sich je nach Thema an Eltern von Kindern im Grundschul- oder Jugendalter. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich unter https://formulare.landratsamt-roth.de/formcycle/form/provide/4656/
- Schule als Lern- und Lebensraum – Fachtag am 4. Februar 2026 in der Residenz Hilpoltstein
Wie kann Schule zu einem Ort werden, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur lernen, sondern sich wohlfühlen, teilnehmen und mitgestalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Fachtags „Schule als Lern- und Lebensraum“ , zu dem die Staatlichen Schulämter Roth–Schwabach, das Jugendamt und das Bildungsbüro des Landkreises Roth am 4. Februar 2026 ab 9.30 Uhr in die Residenz Hilpoltstein einladen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe und Verwaltung sowie an alle Interessierten, die sich mit zeitgemäßer Schulentwicklung, gelingenden Kooperationsstrukturen und einem positiven Schulklima beschäftigen. Der Fachtag verbindet fachliche Impulse, unterschiedlichste Perspektiven, praxisnahe Workshops und Stimmen aus der Schulpraxis. Wie muss Schule aussehen, um sie auch zum Lebensraum zu machen? Programm mit zahlreichen Perspektiven Der Vormittag startet mit einer Keynote zur Frage, wie räumliche Gestaltung Lern- und Lebensqualität beeinflussen kann. Anschließend bieten fünf Workshops Einblicke in zentrale Themenfelder: von Partizipation und Demokratiebildung über Supervision, selbstständiges Lernen und Wertebildung bis hin zur Schulentwicklung im Sozialraum. Am Nachmittag stehen ein Podiumsgespräch mit Landrat Ben Schwarz sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Schulleitungen, Fachkräften und Schülergruppen im Mittelpunkt. In einer weiteren Keynote wird beleuchtet, wie Schule als gemeinschaftlicher Ort gelingen kann. Vier vertiefende Workshops greifen Themen wie inklusive und interkulturelle Schulentwicklung, Elternarbeit, Resilienzförderung im Kollegium oder selbstreguliertes Lernen auf. Der Fachtag möchte dabei unterstützen, Lern- und Lebensräume zu gestalten, die Bildung, Teilhabe, Gesundheit und Wohlbefinden gleichermaßen in den Blick nehmen. Er bietet Raum für Austausch, neue Impulse und konkrete Ideen für den eigenen Schulalltag. Termin: 4. Februar 2026; 9.30 bis ca. 17.00 Uhr Ort: Residenz Hilpoltstein, Kirchenstraße 1, 91161 Hilpoltstein Anmeldung: HIER bis 25. Januar 2026 Kontakt: Bildungsbüro Landkreis Roth, bildungsbuero@landratsamt-roth.de Hier finden Sie den Flyer zum Download.
- Paralympics‑Bronzemedaillengewinner Lukas Gloßner zu Gast an der Wilhelm‑von‑Stieber‑Realschule
Roth – Kurz vor den Weihnachtsferien bekamen die 10. Klassen der Wilhelm‑von‑Stieber‑Realschule einen ganz besonderen Impuls: Der Paralympics‑Athlet Lukas Gloßner war zu Gast und berichtete offen über seinen besonderen und eindrücklichen Weg in den internationalen Spitzensport. Schulleiterin Susanne Steiner betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Persönlichen Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen bereichern unseren Schulalltag und öffnen Perspektiven. Ich kenne die Geschichte von Lukas schon länger und hoffe, ihr nehmt für euch Erkenntnisse mit.“ Vom Unfall zur Paralympics-Medaille Lukas Gloßner, geboren in Weißenburg, erlitt im Alter von 16 Jahren einen schweren Motorradunfall, der zu einer Querschnittlähmung führte. Der leidenschaftliche Fußballer und aktive junge Mann musste sich von einen Tag auf den anderen neu orientieren. Statt sich zurückzuziehen, suchte er nach neuen Möglichkeiten, aktiv zu bleiben, und fand sie im Rollstuhlbasketball. Bereits ein Jahr nach dem Unfall begann er mit dem Para‑Sport, zunächst in regionalen Ligen und später national und international auf höchstem Niveau. Sein Wille und seine Durchsetzungskraft brachten ihn in die deutsche Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball. 2024 erreichte er mit seinem Team bei den Paralympics in Paris die Bronzemedaille, ein historischer Erfolg für die deutsche Mannschaft. Doch mehr noch: Neben seinem Sport hat Lukas ein Studium im Bereich Digital Business Management absolviert und setzt sich sowohl sportlich als auch gesellschaftlich für Inklusion und Teamgeist ein. Schulleiterin Susanne Steiner und Lukas Gloßner Offener Austausch und Fragen, die bewegen Nach seinem Vortrag beantwortete Lukas zahlreiche Fragen der Jugendlichen. Anfangs zögerlich, kamen immer mehr Themen auf, die die Jugendlichen beschätigten: „Kannst du Auto fahren?“, „Wie wichtig waren deine Freunde nach dem Unfall?“, "Wie teuer ist so ein Rolstuhl?" "Wie schafft man es, mit so einer Situation klarzukommen?“ Die Antwort auf diese Frage brachte seine Geschichte eindrücklich auf den Punkt: „Ich hatte ja keine Wahl. Klar gab es Tage, die richtig hart waren. Aber am nächsten Tag stand ich auf und war motiviert, das beste aus der Situation zu machen. Ich wollte für mich selbst immer weiter vorwärtskommen.“ Es waren beeindruckende zwei Schulstunden, die zeigten, wie Wille, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen selbst in schwierigen Lebensphasen positive Wege eröffnen können.
- Das Bildungsbüro wünscht frohe Weihnachten und bedankt sich für ein erfolgreiches gemeinsames Jahr
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Arbeit für gute Bildung im Landkreis Roth. Inmitten von Projekten, Veranstaltungen und gewinnbringenden Kooperationen wurde eines besonders deutlich: Unsere Bildungslandschaft lebt durch Menschen, die sich engagieren, vernetzen und gemeinsam Zukunft gestalten. Sie lebt von Ihrem Engagement! Nach über einem Jahr Vorbereitung konnten wir das Bildungsleitbild für den Landkreis veröffentlichen – ein Meilenstein. Es schafft einen gemeinsamen Rahmen und setzt klare Ziele: chancengerechte Teilhabe, individuelle Förderung, eine lebendige, gut vernetzte Bildungslandschaft und vieles mehr. 2025 haben uns besonders die vielen ehrenamtlich Mitwirkenden beeindruckt, die mit Zeit, Herz und Kompetenz Kinder und Jugendliche unterstützen. Ob als NachhilFEE , Kritzelpate oder Local Coach . Ihr Engagement wirkt in Schulen, Kindergärten und im persönlichen Umfeld und zeigt, wie wertvoll individuelle Begleitung ist. Neben diesen und vielen weiteren Schwerpunkten, die wir Ihnen in unserem Weihnachts-PDF vorstellen, prägten vor allem tolle Begegnungen unser Jahr: Netzwerktreffen , Fachveranstaltungen , Förderprojekte und unzählige Gespräche, in denen neue Ideen entstanden und tragfähige Kontakte geknüpft wurden. Zum Jahresende möchten wir all jenen danken, die unsere Bildungslandschaft mitgestalten. Gemeinsam haben wir viel bewegt und Wege geebnet, die über 2025 hinausreichen. Wir sagen Danke für Ihr Mitwirken, Ihre Offenheit und die vielen Momente, in denen spürbar wurde, was Zusammenarbeit bewirken kann. Wir wünschen Ihnen eine ruhige Weihnachtszeit, Tage zum Durchatmen und Kraftschöpfen und einen zuversichtlichen Start in ein neues Jahr voller guter Ideen, Begegnungen und Möglichkeiten. Christine Waitz und Lorena Fares
- SCHULRADELN: WENN GANZE SCHULFAMILIEN IN DIE PEDALE TRETEN UND EINER RADELT WIE EIN PROFI
Das Gymnasium Hilpoltstein kürt sich erneut zum Sieger des Schulradelns, nicht zuletzt dank Sebastian Gerl – 2026 werden die Karten neu gemischt Roth. Fast 100 000 Kilometer auf zwei Rädern – das ist nicht etwa die Bilanz einer Profi-Radmannschaft, sondern das Ergebnis von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften im Landkreis Roth. Beim Schulradeln haben zwölf Häuser mit 483 Teilnehmern eindrucksvoll gezeigt, wie viel Bewegungsfreude, Ehrgeiz und Teamgeist in den einzelnen Klassen steckt. Besonders im Rampenlicht stand einmal mehr das Gymnasium Hilpoltstein, nicht zuletzt dank seines „Rekord-Radlers“ und Motivators Sebastian Gerl. Mit 2105 Kilometern und 76 Fahrten hielt er die Konkurrenz in der Einzelwertung immens auf Distanz. Darüber hinaus gab er seinem Schulteam im Aktionszeitraum von 6. bis 26. Juli Rückenwind zur Titelverteidigung. Für das „Gym Hip“ war es mit großem Abstand bereits der zweite Sieg in Folge. Hinten: Daniela Strauß (Mitglied der erw. Schulleitung Gym Hip); Stefan Bindner (Schulleitung Rea Hip), Christine Waitz (Bildungsbüro); Vorne: David Matheisl (Rea Hip); Sebastian Gerl (Schüler Gym Hip); Joachim Holz (Energiebündel Roth-Schwabach e.V.); Edeltraud Stadler (stv. Landrätin); Christoph Leikam (Schulleitung Realschule Hip) Vorne: David Matheisl (Rea Hip); Sebastian Gerl (Schüler Gym Hip); Joachim Holz (Energiebündel Roth-Schwabach e.V.); Edeltraud Stadler (stv. Landrätin); Christoph Leikam (Schulleitung Realschule Hip Das kommende Jahr jedoch verspricht Spannung: Gerl macht im Frühsommer Abitur und musste zähneknirschend anerkennen, dass er 2026 nicht mehr als Schulradler aktiv sein kann. Damit bleibt offen, ob die Siegesserie fortgesetzt wird oder sich ein neuer Champion findet. Neben Sebastian Gerl taten sich zwei weitere Spitzenradler hervor: Norbert Krach von der Dr.-Mehler-Schule glänzte mit 1513,5 Kilometern auf 35 Fahrten , Doris Amler (Mittelschule Hilpoltstein) schaffte mit rekordverdächtigen 154 Fahrten 1.512,5 Kilometer. Insgesamt sammelten die Radler stolze 95 433 Kilometer auf 9069 Fahrten. Das entspricht mehr als der doppelten Länge des Äquators, „ein starkes Zeichen für klimafreundliche Mobilität“, wie Christine Waitz und Lena Lang aus dem Landratsamt finden. Die Realschule Hilpoltstein schaffte es erstmals auf das Podium, Platz drei belegte die Dr.-Mehler-Schule Georgensgmünd. Beim Altstadtfest Roth nun wurden die erfolgreichsten Schulen mit Pokalen und Urkunden geehrt. Für die beiden erstplatzierten Schulen, das Gymnasium und die Realschule Hilpoltstein, gab es zudem ein besonderes Extra: Die Firma Steib spendierte als Siegerpreise jeweils ein E-Bike-Wochenende für zwei Personen. Doppelte Belohnung für die Siegerschule Auch zwei der vom Verein Energiebündel Roth-Schwabach e.V. ( www.energiebuendel-rh-sc.de ) ausgelobten Sonderpreise gingen an das Gymnasium Hilpoltstein: Mit über 27 % beteiligten sich mehr als ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler aktiv am STADTRADELN-Wettbewerb – ein Spitzenwert unter allen teilnehmenden Schulen! Auch bei den geradelten Kilometern war das Gymnasium Hilpoltstein der Spitzenreiter: rechnerisch 47 Kilometer pro Person (bezogen auf die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler). Der Verein Energiebündel Roth-Schwabach e.V. setzt sich seit fünfzehn Jahren dafür ein, die Energiewende im Landkreis Roth und der Stadt Schwabach voranzutreiben. „Alle, die ihr Auto stehen lassen und stattdessen das Fahrrad nutzen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende,“ erläutert der Vorsitzende Dr. Joachim Holz das Engagement seines Vereins. "Unser Ziel beim Schulradeln ist es, das Fahrrad frühzeitig in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Und 'ganz nebenbei' stellt das Radeln natürlich auch eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Schulalltag dar." Als Belohnung für das Engagement der Schule überreichte der Vereinsvorsitzende einen Scheck über 1.000 Euro. Das Geld soll für ein Klimaschutzprojekt an der Schule verwendet werden.
- Werde Teil des „Brentwood Art Trail 2026“ und gewinne tolle Preise!
Kunstbegeisterte aufgepasst: Der Freundeskreis Brentwood e.V. lädt alle Schülerinnen und Schüler dazu ein, beim internationalen Kunstwettbewerb „Brentwood Art Trail 2026“ mitzumachen. Vielleicht habt ihr schon einmal gehört, dass unser Landkreis eine offizielle Partnerregion in Brentwood, unweit von London, hat. Dort findet jedes Jahr im Juni der sogenannte Brentwood Art Trail statt – eine große Kunstausstellung, bei der mehr als 60 Geschäfte ihre Schaufenster in kleine Galerien verwandeln. Ihr könnt nun mit eurem eigenen Kunstwerk Teil dieser Ausstellung werden! Der Wettbewerb richtet sich an kreative Köpfe aus dem Landkreis Roth, die Lust haben, ihre Ideen auf Leinwand, Papier oder in anderen Formen auszudrücken. Die drei besten Werke werden nicht nur in Brentwood ausgestellt, sondern bringen ihren Schöpferinnen und Schöpfern auch tolle Preise ein – darunter einen Flug nach London! Doch damit nicht genug: Zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft im Jahr 2029 ist außerdem ein Kalender mit euren Kunstwerken geplant. Eine großartige Gelegenheit also, um euer Talent über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt zu machen! Alle Infos und Teilnahmebedingungen findet ihr hier: Einsendeschluss ist der 6. Januar 2026 – also ran an die Pinsel, Stifte oder Tablets und zeigt, was in euch steckt! Der Freundeskreis Brentwood e.V. freut sich schon jetzt auf eure kreativen Beiträge.
- Ein Landkreis mit Bildungsvision: Roth zeigt mit dem Bildungsleitbild wie Zukunft gestaltet wird
Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft – diese These dürfte unbestritten sein. Doch wo genau, mit welchen Zielen und mit welcher Strategie soll vor Ort investiert werden? Antworten darauf hat das Bildungsbüro Landkreis Roth im vergangenen Jahr gesucht und zusammengetragen. Mit dem in diesem Prozess entstandenen Bildungsleitbild, mit konkreten Handlungsempfehlungen und einer Vision für die kommenden Jahre, legt das Bildungsbüro ein wegweisendes Fundament für seine und die Arbeit des gesamten Netzwerkes vor. Das Ergebnis ist mehr als ein Strategiepapier – es ist ein großes gemeinsames Ziel, Bildung als zentrale Ressource für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit zu begreifen. Bereits 2014 als Bildungsregion in Bayern ausgezeichnet, hat der Landkreis Roth seine Bildungslandschaft seither kontinuierlich weiterentwickelt. Doch ein gemeinsames Zukunftsbild, an dem sich alle Bildungsakteure orientieren konnten, fehlte bislang. Mit der Einrichtung des Bildungsbüros 2023, gefördert durch das Bundesprogramm Bildungskommunen, begann eine neue Phase strategischer Bildungsentwicklung. Bildungsleitbild: Ein gemeinsamer Prozess für eine gemeinsame Zukunft Der Leitbildprozess begann im Juni 2024 mit einem Auftaktworkshop der Fachstellen im Landratsamt und führte über eine „Zukunftswerkstatt Bildung“ hin zu einer intensiven Phase der Beteiligung in Fachgremien, Arbeitskreisen und Ausschüssen. Zahlreiche Akteure aus Verwaltung, Schule, Wirtschaft, Jugendhilfe, Vereinen und der Zivilgesellschaft brachten ihre Expertise und Erfahrungen ein.Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen: ein Leitbild, das auf vier Schwerpunkten basiert – Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe, Digitale Bildung und Zukunftskompetenzen, Schule als Lebens- und Lernraum, Demokratiebildung, Kultur und regionale Identität. „Das Bildungsleitbild zeigt, wie wichtig die Arbeit des Bildungsnetzwerk e s und der zahlreichen Stellen ist, die oft als freiwillige Leistungen betrieben werden“, betont Landrat Ben Schwarz. „Es bündelt Engagement, Perspektiven und Ideen – und gibt ihnen eine gemeinsame Richtung.“ Das Bildungsleitbild wurde im Bildungsbeirat vorgestellt. Die Handreichung vereint drei Ebenen: Das Leitbild formuliert die Grundhaltung und Werte einer chancengerechten und inklusiven Bildungslandschaft, die Handlungsempfehlungen konkretisieren diese Werte mit praxisnahen Impulsen und Anregungen für die tägliche Bildungsarbeit und die Vision analysiert Strukturen, zeigt Chancen auf, will aber auch darauf hinweisen, dass viele der genannten Stellen und Einrichtungen in Zeiten von Einsparungen für die Zukunft wichtig sind. Das Dokument bietet nicht nur Orientierung, sondern soll auch als strategisches Werkzeug für politische Entscheidungen dienen – immerhin hat der Fachausschuss des Landkreises am letzten Schliff des Dokumentes mitgewirkt und konnte nochmals seine Impulse beisteuern. Ein starkes Netzwerk als Erfolgsfaktor Das Bildungsbüro des Landratsamt Roth hatte die Steuerung des Prozesses übernommen. Als neutraler „Knotenpunkt“ koordinierte es Diskussionen, sammelte Perspektiven, strukturierte Ergebnisse und sorgte für ein gemeinsames, wiedererkennbares Erscheinungsbild.„Unser Leitbild macht sichtbar, wie vielfältig und vernetzt Bildungsarbeit hier bereits ist – und wie viel Potenzial in ihr steckt“, sagt Bildungskoordinatorin Christine Waitz. „Es soll in Zukunft noch besser Synergien bündeln, helfen, Prioritäten zu setzen und hoffentlich freiwillige Bildungsleistungen schrittweise in nachhaltige Strukturen überführen.“ Mit der Veröffentlichung ruft der Landkreis alle Bildungsbeteiligten dazu auf, das Leitbild als Arbeitshilfe, Orientierung und Inspirationsquelle zu nutzen. Es soll Lehrkräfte, Vereine, Träger, Elterninitiativen, Unternehmen und politische Gremien gleichermaßen begleiten – als Wegweiser für eine starke, gerechte und zukunftsfähige Bildungsregion. Hier können Sie das Bildungsleitbild einsehen und herunterladen.
- Integrationspreis für Regens Wagner Zell: Aktionen rund um „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ überzeugen Jury
Bei der Verleihung der Mittelfränkischen Integrationspreise 2025 in der Ansbacher Residenz wurde das Projekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ der Regens-Wagner-Stiftung Zell mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die Freude darüber ist auch im Landkreis Roth groß, denn das Bildungsbüro war einer von zahlreichen Projektpartnern. Die Preise wurden von Bayerns Innen- und Integrationsstaatssekretär Sandro Kirchner und Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum überreicht. Kirchner hob das Engagement der ausgezeichneten Initiativen hervor, die Integration konkret und alltagsnah mitgestalten. Im Mittelpunkt des prämierten Projekts steht eine Idee, die Betrachter sofort neugierig macht: Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern entwarfen eigene Verkehrsschilder – allerdings nicht für den Straßenverkehr, sondern für ein faires Zusammenleben. Unter der künstlerischen Leitung des Nürnberger Konzeptkünstlers Johannes Volkmann entstanden während verschiedener Workshops Bildsymbole, in denen junge Menschen ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit ausdrücken. Themen wie Frieden, gegenseitiger Respekt, Umweltschutz oder Solidarität finden darin ihren Platz. Die ersten Ideen zur Etablierung des Projekts im Landkreis entstand im Umfeld der ZellKultur 2022, einem kulturellen Veranstaltungsformat der Regens-Wagner-Stiftung Zell. Seither gab es bereits zahlreiche Aktionen um die Schilder und mit den Schildern, die vor allem die Schulen der Region, aber auch zahlreiche weitere Projektpartner einbanden. Die besonderen Verkehrszeichen stehen sogar vor dem Haupteingang des Landratsamtes und stoßen dort und an vielen anderen Orten immer wieder auf großes Interesse, weil sie unabhängig von Sprache verstanden werden können. Das Bildungsbüro gratuliert Regens Wagner Zell zu dieser Auszeichnung und dankt allen Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit.
- Öffentliche Vorstellung: Situations- und Ressourcenanalyse „Demokratie leben!“ im Landkreis Roth
Wie steht es um Demokratiearbeit und Zusammenhalt im Landkreis Roth – und wo liegen Chancen und Herausforderungen? Die Koordinierungs- und Fachstelle im Landkreis Roth präsentiert die wissenschaftlich erarbeitete Situations- und Ressourcenanalyse im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und lädt alle Interessierten herzlich ein. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Erhebung beteiligt. Nun werden die Ergebnisse vorgestellt: ein Überblick über politische und gesellschaftliche Einstellungen vor Ort, konkrete Potenziale für die weitere Arbeit sowie Empfehlungen, wie wir den Aufgaben im Landkreis konstruktiv begegnen können. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion. Termin: Montag, 24.11.2025, 18:30 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten) Ort: Residenz Hilpoltstein, Raum Johann Christian Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung per Mail an: demokratie.leben@landratsamt-roth.de
- TRIKLA: MEHR SCHWUNG UND GESUNDHEIT FÜR SCHULEN
Das im Landkreis entwickelte Programm TRIKLA hat seine Testphase erfolgreich hinter sich gebracht Roth. Vor Kurzem ist im Landkreis Roth ein Projekt an den Start gegangen, das den Schulalltag nachhaltig verändern könnte: Mit TRIKLA bringt Grundschullehrer und Seminarrektor Christian Haubner ein Gesundheitsprogramm in die Umsetzung, das sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrkräften zugutekommt. Die Rückmeldungen sind grandios und werden nur noch von einer Frage übertroffen: TRIKLA, was ist das eigentlich? Dreikampf für die Gesundheit TRIKLA ist nichts anderes als TRIathlon im KLAssenzimmer. Natürlich wird nicht geschwommen oder geradelt – ein „Dreikampf“ ist es dennoch. Das Programm beinhaltet die drei Disziplinen „Körperwahrnehmung, Körpertraining und Körperwartung. Dass derartiges dringend gebraucht wird, zeigen aktuelle Zahlen. Kinder und Jugendliche bewegen sich deutlich zu wenig: Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 60 Minuten Bewegung am Tag, doch diese erreichen nur etwa zehn Prozent der Mädchen und 20 Prozent der Jungen. Gleichzeitig stehen auch Lehrkräfte immer stärker unter Druck: Lärm, Überstunden, Korrekturen und ein hoher Erwartungsdruck hinterlassen Spuren. Viele wünschen sich Entlastung. Haubner ist überzeugt: „Wenn wir die Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer stärken, profitieren die Kinder und umgekehrt.“ Für Schüler und Lehrer Das Konzept bietet allen Lehrkräften im Alltag Impulse. Der Ansatz ist dabei so einfach wie wirkungsvoll: kleine Übungen, die ohne großen Aufwand in den Unterricht eingebaut werden können, aber eine große Wirkung für Körper und Geist entfalten. Genau deshalb wurde TRIKLA entwickelt. Vor dem Start stellte Christian Haubner, selbst begeisterter Sportler, das Konzept vor rund 20 interessierten Kolleginnen und Kollegen vor, die ihre Wünsche, Erfahrungen und Ideen daraufhin einbrachten. Bereits in der Testphase war das Interesse von Lehrerinnen und Lehrern groß. Gemeinsam mit dem Bildungsbüro des Landkreises und deren Koordinatorin Christine Waitz, selbst ehemalige Leistungssportlerin, entstand daraus ein praxisnahes Materialpaket mit drei Themenbereichen und jeweils zehn Aufgabenkarten, die direkt im Klassenzimmer umgesetzt werden können. Mal geht es darum, in Bewegung zu kommen, mal um Achtsamkeit, mal um die bewusste Wahrnehmung von Faktoren, die Körper und Geist beeinflussen. Ziel ist, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler jeden Tag eine kleine Gesundheits-Einheit gewinnen - integriert in den Unterrichtsablauf, ohne zusätzlichen Aufwand. Es soll ein niederschwelliges Konzept eben für jedes Klassenzimmer sein. Wertvolle Unterstützung aus der Region Unterstützung kommt aus der Region: Das TeamChallenge 400 Trinkflaschen für die teilnehmenden Klassen gespendet, örtliche Tennisvereine stellten Tennisbälle zur Verfügung. „Damit ist das Projekt nicht nur eine Initiative aus den Schulen heraus, sondern auch ein Beispiel dafür, wie lokale Partner an einem Strang ziehen“, freut sich Christian Haubner. Ein Materialpaket unterstützt die Lehrkräfte in der Umsetzung An der Testphase im Oktober haben sich mehrere Grund- und Mittelschulen in Roth und Schwabach beteiligt, wie Christine Waitz berichtet. Sie ist begeistert von der Idee und dem Engagement, mit dem Christian Haubner die Idee entwickelt und in die Umsetzung gebracht hat. „Solche Initiativen bräuchten wir mehr“, sagt sie. Die Rückmeldungen der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler werden evaluiert und fließen in die Weiterentwicklung ein. Langfristig soll TRIKLA damit ein Programm werden, das über die Region hinaus einsetzbar ist. Gemeinsames Ziel: mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden und mehr Freude am gemeinsamen Lernen für Kinder und Lehrkräfte.











