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- Nicht nur für Schüler interessant: Großer Zuspruch für Vortrag zum selbstregulierten Lernen in Hilpoltstein
"Da kann ich selbst noch einiges für mich mitnehmen", begeisterte sich ein Elternteil - und er war nicht alleine. Mehr als 1.000 Gäste kamen am 8. Juni in die Stadthalle Hilpoltstein, um den Vortrag von Prof. Dr. Ferdinand Stebner von der Universität Osnabrück zu erleben. Unter dem Titel „Selbstreguliertes Lernen als Schlüssel – Bildung gemeinsam denken von der Kita bis zur Karriere“ gab der Bildungsforscher spannende Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigte auf, warum selbstreguliertes Lernen für erfolgreiche Bildungsbiografien so wichtig ist. Veranstaltet wurde der Abend von der Staatlichen Realschule Hilpoltstein in Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro des Landkreises Roth. „Die Realschule Hilpoltstein hat mit viel Engagement und Herzblut eine beeindruckende Veranstaltung auf die Beine gestellt. Für die hervorragende Organisation und die engagierte Zusammenarbeit möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, betont Bildungskoordinatorin Christine Waitz. Das Bildungsbüro unterstützte die Veranstaltung finanziell und begleitete die Planung im Vorfeld. Eine volle Hilpoltsteiner Stadthalle zeigte: Das Interesse an dem Thema ist groß In seinem Vortrag zeigte Ferdinand Stebner anhand wissenschaftlicher Fakten, aber auch alltagnsaher Beispiele, warum die Fähigkeit, das eigene Lernen bewusst zu steuern, zu den entscheidenden Kompetenzen für erfolgreiches Lernen gehört. Anhand verschiedener Studien verdeutlichte der Referent, welche langfristigen Auswirkungen Selbstregulation auf Bildungserfolg, persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe haben kann. Auch seine Ausführungen zum Umgang mit Smartphones und digitalen Ablenkungen im Alltag stießen auf großes Interesse bei den Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Veranstaltung knüpfte an den Fachtag zum selbstregulierten Lernen an, den das Bildungsbüro bereits im Februar gemeinsam mit zahlreichen Bildungsakteuren aus dem Landkreis durchgeführt hatte. Die hohe Teilnehmerzahl und die positive Resonanz machen deutlich, dass das Thema viele Menschen bewegt und in den Bildungseinrichtungen der Region weiter an Bedeutung gewinnt. Prof. Dr. Ferdinand Stebner „Selbstreguliertes Lernen ist ein Thema, das uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Gemeinsam mit unseren Bildungspartnern möchten wir die Impulse aus den bisherigen Veranstaltungen aufgreifen und weitertragen“, so Waitz. Ziel sei es, den Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen zu stärken und Kinder sowie Jugendliche dabei zu unterstützen, wichtige Kompetenzen für ihren Bildungsweg und ihr späteres Leben zu entwickeln.
- TRIATHLON GEMEINSAM UND ANDERS ERLEBEN
Veranstaltung in Hilpoltstein bringt Jung und Alt, Gehandicapte und Gesunde zusammen – Erlebnis steht vor Leistung Roth. So geht Inklusion, so ist sie erlebbar: Der TriDay bringt Menschen zusammen/in Bewegung. Als logische Konsequenz lädt das Bildungsbüro mit Kooperationspartnern zum Inklusions-Triathlon-Tag am 7. Juli ein. Sport verbindet Menschen ganz unabhängig von Alter, Herkunft oder individuellen Voraussetzungen – genau das soll die Veranstaltung in Hilpoltstein unterstreichen. Zwei Tage nach dem Challenge findet unter diesem Leitgedanken von 9 bis 13 Uhr ein „TriDay – Inklusions-Triathlon-Tag“ statt. Angesprochen fühlen sollen sich Menschen mit Handicap, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte. Ziel ist es, die Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen in einem geschützten Umfeld sowie helfenden Händen kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Leistung oder Wettbewerb, sondern Freude an der Bewegung, gemeinsames Erleben und gegenseitige Unterstützung. Auf Zeitmessungen und Platzierungen wird bewusst verzichtet. Jede absolvierte Strecke wird als persönlicher Erfolg gewertet. Die Teilnehmenden können die einzelnen Disziplinen individuell gestalten und an ihre eigenen Möglichkeiten anpassen. So stehen beim Schwimmen stehen verschiedene Distanzen zur Auswahl, beim Radfahren und Laufen können entweder Parcours mit spielerischen Elementen oder Rundstrecken genutzt werden. Hilfsmittel, Begleitungen und individuelle Unterstützungen sind ausdrücklich vorgesehen. Der TriDay verfolgt das Ziel, Inklusion sichtbar und erlebbar zu machen. Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich auf Augenhöhe, helfen sich gegenseitig und sammeln in der Gemeinschaft Erfahrungen und Erlebnisse. Dabei entstehen wertvolle Begegnungen, die weit über den Sport hinaus gehen. Organisiert wird die Veranstaltung durch das Bildungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Triathlon-Verband, Regens Wagner und der Realschule Hilpoltstein. Unterstützt wird der Tag zudem vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern. Gut zu wissen: Termin: 7. Juli, 9 bis 13 Uhr. Ort: Freibad und Sportgelände Hilpoltstein. Zielgruppe: Menschen mit Behinderung, Schülerinnen und Schüler sowie alle Interessierten. Anmeldung: https://formulare.landratsamt-roth.de/formcycle/form/provide/5305/
- Schulradeln: Jetzt anmelden!
Liebe Schüler*innen, Lehrer*innen und Mitglieder der gesamten Schulfamilie im Landkreis Roth, auch in diesem Jahr möchten wir euch herzlich zur Teilnahme am Schulradeln im Rahmen des STADTRADELN einladen. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für nachhaltige Mobilität setzen, unsere Gesundheit fördern und natürlich jede Menge Spaß beim Radfahren haben. Worum geht es beim Schulradeln? Schulradeln ist ein Wettbewerb, bei dem Schulen antreten, um möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. Ziel ist es, Schüler*innen für das Fahrradfahren zu begeistern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wie könnt ihr teilnehmen? Anmeldung: Anmelden könnt ihr euch auf der STADTRADELN-Website. Wählt dabei eure Kommune und euer Team (z. B. eure Schule) aus. Zeitraum: 7. bis 27. Juni 2026. Kilometer sammeln: Egal ob auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder in der Freizeit – jeder Kilometer zählt! Nutzt die STADTRADELN-App oder tragt eure Kilometer manuell auf der Website ein. Warum mitmachen? Gesundheit: Regelmäßiges Radfahren fördert die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Klimaschutz: Jeder Fahrrad-Kilometer reduziert CO₂-Emissionen und trägt zum Umweltschutz bei. Gemeinschaft: Gemeinsam als Schule aktiv zu sein, stärkt den Teamgeist und das Wir-Gefühl. Also, schnappt euch eure Fahrräder, motiviert eure Mitschülerinnen, Kolleginnen und Familien und radelt mit uns! Wir freuen uns auf eure Teilnahme und wünschen euch schon jetzt viel Spaß und Erfolg beim Schulradeln! Weitere Informationen findet ihr unter: www.stadtradeln.de/schulradeln
- Kreativ-Sonderpreis des Vereins Energiebündel Roth-Schwabach e.V. im Rahmen des Schulradelns
Kreativwettbewerb „Zeigt, wie cool Fahrradfahren ist!“: Jetzt mitmachen – für ein gutes Klima und mehr Bewegung im Schulalltag! Der Verein Energiebündel Roth-Schwabach e.V. ruft alle Schulen im Landkreis auf, sich aktiv und kreativ für mehr Fahrradfreundlichkeit stark zu machen! Gesucht werden fleißige Radler und einfallsreiche Aktionen, Beiträge oder Ideen, mit denen ihr andere zum Mitradeln motiviert. Zeigt: Fahrradfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch richtig cool! Wer kann mitmachen? Alle Schulen im Landkreis Roth – ob als Klasse, Schulprojektgruppe oder Freundeskreis – sind eingeladen mitzumachen. Preise für die besten Ideen beim zugehörigen Kreativwettbewerb (siehe Flyer ): 1. Platz: 500 € 2. Platz: 300 € 3. Platz : 200 € Über die Gewinner entscheidet der erweiterte Vorstand des Vereins nach den im Flyer angegebenen Kriterien. Wie macht ihr mit? Am Kreativwettbewerb interessierte werden Schulen gebeten, sich über mail@energiebuendel-rh-sc.de anzumelden. Die Wettbewerbsbeiträge können bis 31.07.2026 eingereicht werden. Darüber hinaus könnt ihr euch eine zweite Gewinnchance beim offiziellen Wettbewerb sichern. Die Infos dazu findet ihr im Flyer.
- Gemeinsam für Zusammenhalt: Greding lädt zum offenen Abend auf den Marktplatz
Greding. Zum Jahrestag des Grundgesetzes am 21. Mai wird der Marktplatz in Greding ab 17.00 Uhr zum Treffpunkt für Austausch, Musik und Begegnung. Unter dem Motto „Mehr Miteinander – gesellschaftlicher Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten“ laden mehrere bayerische Organisationen zu einer öffentlichen Abendveranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenhalt gelingt – gerade dann, wenn Meinungen auseinandergehen. Nach einem Empfang im Rathaus mit geladenen Gästen und Impulsen unter anderem von Landesbischof Christian Kopp und Staatssekretär Martin Schöffel öffnet sich das Programm für alle Bürgerinnen und Bürger. Auf dem Marktplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Abend mit Live-Musik der Gredinger Blaskapellen, Mitmachaktionen und Infoständen regionaler Initiativen sowie den „Tafeln der Begegnung“, die zum Gespräch einladen. Auch für Familien und Kinder gibt es passende Angebote. Zahlreiche lokale Akteure – darunter Feuerwehr, THW, BRK, Vereine und Bildungseinrichtungen – gestalten das Programm aktiv mit und zeigen, wie vielfältig Engagement vor Ort ist und wie Zusammenhalt im Alltag gelebt wird. Die will an die Werte des Grundgesetzes erinnern und diese gemeinsam erlebbar machen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- Vortrag: OpenSource im Ehrenamt
Wie Ehrenamtsarbeit mit Hilfe von OpenSource-Software gut funktionieren kann Wie können Vereine und Initiativen ihre digitale Organisation einfacher, unabhängiger und nachhaltiger gestalten? Genau dieser Frage widmet sich ein Vortrag der „Offenen Werkstatt Hilpoltstein“ des Repair Cafés Hilpoltstein. Als Referenten sprechen Joseph P. De Veaugh-Geiss, Projektmanager der Nachhaltigkeits-Initiative „Opt Green“, sowie Heinz Tschbrun von der Offenen Werkstatt. Zum Einstieg geht es um die Chancen und Möglichkeiten aktueller Open-Source-Lösungen und auch darum, mit verbreiteten Vorurteilen aufzuräumen. Denn freie Software bietet nicht nur Vorteile für die Nutzenden, sondern kann auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Die „Offene Werkstatt Hilpoltstein“ selbst hat bereits Erfahrungen gesammelt, etwa mit einer Linux- und Medienwerkstatt. Im zweiten Teil des Vortrags werden diese Einblicke genutzt, um anderen den Einstieg in OpenSource-Lösungen möglichst praxisnah und unkompliziert zu erleichtern. Ziel der Referenten ist es, Wege zu mehr digitaler Souveränität aufzuzeigen – verständlich, alltagstauglich und ohne technische Hürden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Open-Source-Software die organisatorische Arbeit im Ehrenamt effizient unterstützen kann. Gleichzeitig soll Raum für Austausch und Vernetzung entstehen: Wer Wissen teilt und voneinander lernt, kommt gemeinsam weiter. Abschließend gibt Heinz Tschbrun einen kompakten Überblick über das Thema und stellt konkrete Ansätze für die praktische Umsetzung im Vereinsalltag vor. Termin: 9. Juni 2026, 18:30 Uhr (online); Dauer ca. 45 Minuten Zielgruppe: Vereine, Gruppen und alle Interessierten Anmeldung: https://formulare.landratsamt-roth.de/formcycle/form/provide/5258/
- Nachbericht: Wie gewinnen wir die Engagierten von morgen? Bildungsbeirat diskutiert über ehrenamtliches Engagement im Landkreis Roth
Ob Sportverein, Nachbarschaftshilfe oder Großveranstaltung: Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens. Doch wie kann es gelingen, auch künftig genügend Menschen dafür zu gewinnen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich der Bildungsbeirat des Landkreises Roth in seiner sechsten Sitzung. Zum Auftakt gab Dorothea Pille von der Kontaktstelle „für einander“ aus dem Sachgebiet Ehrenamt & Senioren im Landratsamt Roth einen Überblick über aktuelle Entwicklungen. Auf Basis des Freiwilligensurveys und ihrer Praxiserfahrungen zeigte sie: Das Engagement im Landkreis ist stark, steht aber zugleich vor spürbaren Veränderungen. Denn insbesondere die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher wird zunehmend zur Herausforderung. Im Anschluss wurde gemeinsam diskutiert, hinterfragt und weitergedacht: In einem interaktiven „World Café“ sammelten die Mitglieder des Bildungsbeirats konkrete Ansätze zur zukünftigen Arbeit. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Einsatzmöglichkeiten, benötigten Kompetenzen und neuen Wegen, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern. Deutlich wurde dabei: Klassische Strukturen allein reichen künftig nicht mehr aus – gefragt sind flexible, niedrigschwellige Angebote und vor allem eine gute Vernetzung. Einen Einblick, wie es gut laufen kann, gab zudem Luisa Seitz von der Team Challenge GmbH. Als Head of Expo & Volunteer Management kümmert sie sich unter anderem um die Unterbringung zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer. Sie machte deutlich, wie unverzichtbar Ehrenamtliche für große Veranstaltungen sind und warb gleichzeitig um Unterstützung bei der Bereitstellung von Unterkünften. Trotz aller „Best Practice“- Beispiele, die in der Sitzung zutage kamen, ist das Fazit des Abends eindeutig: Das Ehrenamt im Landkreis Roth ist gut aufgestellt, doch die Rahmenbedingungen verändern sich. Um das hohe Niveau zu halten, braucht es stetig neue Impulse, kreative Ansätze und ein noch engeres Zusammenspiel aller Akteure. Für weitere Informationen steht die Kontaktstelle „für einander“ im Landratsamt Roth zur Verfügung Ehrenamt & Engagement. Kontakt zum Bildungsbüro: bildungsbuero@landratsamt-roth.de Bildquelle: Bildungsbüro Roth
- Lernen neu denken: Die Realschule Hilpoltstein holt renommierten Referenten für einen Vortrag über selbstreguliertes Lernen
Selbstreguliertes Lernen im Fokus: Realschule Hilpoltstein macht’s vor, gibt Impulse für eine zukunftsfähige Bildung und lädt zu einem hochkarätigen Impuls am 8. Juni ein. Hilpoltstein. Bildung befindet sich im Wandel. Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen stellen Schulen und alle weiteren Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie es gelingen kann, junge Menschen so zu stärken, dass sie sich in einer zunehmend komplexen und dynamischen Welt orientieren und verantwortungsvoll handeln können. Einen vielversprechenden Ansatz bietet das selbstregulierte Lernen. Es zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihren Lernprozess innerhalb von Vorgaben eigenständig zu gestalten, Ziele zu setzen und ihre Fortschritte kritisch zu reflektieren. Diese Kompetenzen gelten als entscheidend für erfolgreiche Bildungsbiografien, berufliche Handlungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Realschule Hilpoltstein ist schon im Transformationsprozess Direktor Stefan Bindner führt an der Realschule Hilpoltstein mit viel Engagement das „Selbstregulierte Lernen“ ein. Um das Kollegium und die gesamte Region dafür zu begeistern, holt er gemeinsam mit Donatella Migliore einen Top-Referenten in die Stadthalle Hilpoltstein. Unterstützt werden sie dabei vom Bildungsbüro Landkreis Roth. Selbstreguliertes Lernen: Experte bringt Impulse Prof. Dr. Ferdinand Stebner Prof. Dr. Ferdinand Stebner heißt der Referent und zählt zu den profilierten Experten auf dem Gebiet des selbstregulierten Lernens. Seine wissenschaftliche Arbeit findet bundesweit Beachtung in Schule, Lehrerbildung und Bildungssteuerung. In seinem Vortrag am 8. Juni in der Stadthalle Hilpoltstein beleuchtet er, wie ein Perspektivwechsel im Lernen gelingen kann – weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einer nachhaltigen Lernkultur, die Eigenverantwortung und Reflexionsfähigkeit stärkt. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung, an Eltern und an alle Interessierten. Ziel ist es, gemeinsam Impulse für eine zukunftsorientierte Bildungsentwicklung in der Region zu setzen und den Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren zu fördern. Selbstreguliertes Lernen als Schlüssel – Bildung gemeinsam denken von der Kita bis zur Karriere Referent: Prof. Dr. Ferdinand Stebner (Universität Osnabrück) Datum: 8. Juni 2026, 16:30 Uhr; (Einlass ab 15 Uhr) Ort: Stadthalle Hilpoltstein Anmeldung & Teilnahme: https://forms.office.com/e/4e18YvDcdN Buchungs-ID: S223-1
- Sommerfest und Abendflohmarkt an der Schule am Stadtpark in Roth
Am Freitag, den 19. Juni, lädt die Schule am Stadtpark in Roth zu einem bunten Sommerfest mit Abendflohmarkt ein. Das Event findet von 17:00 bis 21:00 Uhr auf dem Schulgelände in der Brentwoodstraße 37 statt und lädt ein mitzumachen und dabeizusein. Unter dem Leitgedanken eines bunten kulturellen Miteinanders bietet die Schule, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt, ein Programm an, das Vielfalt und Respekt thematisiert. Neben dem Flohmarkt, der unter dem Motto „Stöbern, Entdecken, Handeln“ steht, gibt es interkulturelle Stände und verschiedene kreative Mitmachaktionen. Für Unterhaltung sorgen zudem Spielstationen, Stelzenläufer und eine Star-Wars-Gruppe. Das kulinarische Angebot ist breit gefächert und reicht von einer Grillstation bis hin zu veganen Falafel und auch für künstlerische Unterhaltung ist dank einer Förderung des Bildungsbüros gesorgt. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 2 Euro, für Kinder ist der Zugang kostenlos. Interessierte, die einen Flohmarktstand reservieren möchten oder Fragen zur Veranstaltung haben, können sich unter den Telefonnummern 09171 81-6411 oder 0174 1827418 sowie per E-Mail an abendflohmarkt-roth@web.de an die Organisatoren wenden.
- "Sport vor Ort": Bewegungsangebote laden zum Mitmachen ein
Ende April starten in vier Landkreisgemeinden und der Stadt Schwabach Bewegungsangebote – unter freiem Himmel, in Alltagskleidung und für jede und jeden Roth. Wer möchte nicht etwas für seine Gesundheit tun? Für alle, die damit liebäugeln, aber nicht genau wissen, wie sie „ihr“ Projekt starten sollen, kann die Gesundheitsregion plus mit einem neuen Angebot aufwarten. Der Name ist Programm und der Einstieg ganz einfach. „Gemeinsam bewegen!“ ist der Beitrag des Landkreises und der Stadt Schwabach zum Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. „Sport vor Ort“ überschrieben. „Die Idee ist einfach“, ermutigt Günther Wittmann, Geschäftsführer der Gesundheitsregion plus. „Vorbeikommen, mitmachen und selbst erleben, wie gut Bewegung tut.“ Er weiß: Regelmäßige Aktivität ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu erhalten – und das in jedem Alter. Genau hier setzt „Sport vor Ort“ an. Ziel ist es, Bewegung niedrigschwellig zugänglich zu machen – direkt dort, wo die Menschen leben. Ohne Verpflichtung, ohne Hürden, aber mit spürbarem Nutzen für Körper und Geist. So könnte das bald in den Kommunen aussehen: Gemeinsam bewegen in Alltegskleidung und mit viel Spaß; Foto: iStock "Sport vor Ort"-Angebote in fünf Kommunen In vier Kommunen des Landkreises (Büchenbach, Hilpoltstein, Roth, Schwanstetten, Wendelstein) sowie in Schwabach wird ein kostenfreies und unverbindliches Bewegungsangebot ins Leben gerufen. Los geht es ab dem 29. April in Hilpoltstein, wo sich Interessierte am Parkplatz der Feuerwehr treffen. In den Wochen darauf werden die Angebote sukzessive dann in den weiteren Partnerstädten und -gemeinden ausgerollt. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Fitnesslevel und Vorerfahrung. Im Mittelpunkt steht die Freude an der Bewegung in der Gemeinschaft an der frischen Luft. Unter fachkundiger Anleitung werden einfache, alltagstaugliche Übungen gezeigt, die Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer fördern und in Alltagskleidung umgesetzt werden können. Schon moderate Bewegung kann das Wohlbefinden deutlich steigern, Beschwerden vorbeugen und die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Neben Bewegung geht's ums Soziale Gleichzeitig sind die Treffen eine gute Gelegenheit, soziale Kontakte zu knüpfen und gemeinsam aktiv zu bleiben. So werden auch Quartiersstrukturen gestärkt. Die Bewegungsstunden werden überwiegend in Kooperation mit lokalen Sportvereinen angeboten, in Wendelstein erfolgt die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule. Weitere Informationen zu Terminen und Standorten gibt es in einem Flyer, der bereits an vielen Stellen ausliegt sowie auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landratsamt-roth.de/gesundheitsregion/gemeinsam-bewegen . Die Gesundheitsregion ist zudem telefonisch unter der Nummer (09171) 81-1626 zu erreichen.
- Gemeinsam durch den digitalen Dschungel: Elternabende im Landkreis Roth bringen wichtige Erkenntnisse
Roth. Beim Essen, am Schreibtisch, unterwegs und eigentlich überall: Viele – und besonders Kinder und Jugendliche, haben das Smartphone ständig in der Hand. Nachvollziehbar, gibt es Heranwachsenden doch ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit, bietet Unterhaltung, Entspannung und eröffnet Räume, in denen man sich ausprobieren und ausdrücken kann. Gleichzeitig aber eine Herausforderung für Familien und Grund, eine Elternabendreihe zu dem Thema zu veranstalten. Das Handy und seine Nutzung im Alltag macht Erziehung oft zur Fahrt im dichten Nebel, weiß Christine Waitz vom Bildungsbüro des Landkreises, das die Veranstaltungen federführend organisiert hat. Auf Fragen wie „Wann ist es genug?", „Wie gelingt eine gesunde Balance?" und „Was macht die digitale Welt eigentlich so unwiderstehlich?" gibt es oft nur vage Antworten. Die Reihe der „Schulübergreifenden Elternabende“ hat deutlich gezeigt, dass Eltern im Landkreis dem Thema nicht länger im Alleingang begegnen wollen. Die vier Veranstaltungen in Roth, Allersberg und Heideck verzeichneten so viele Teilnehmer wie seit Jahren nicht. „Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass der Informationsbedarf stark gewachsen ist“, resümiert sie. Oft über drei Stunden am Telefon Aktuelle Studien untermauern dies. Laut der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) verbringen Jugendliche in Deutschland inzwischen mehrere Stunden täglich online – je nach Altersgruppe sogar oft über drei Stunden. Gleichzeitig gewinnt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit Instrumenten wie ChatGPT im Schulalltag spürbar an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund überraschte es die Veranstalterinnen wenig, dass zahlreiche Eltern die gesamte Reihe wahrnahmen, um sich für den Alltag zu wappnen. Bildungsbüro des Landkreises Roth, Kreisjugendring (KJR) und Evangelisches Bildungswerk (EBW) haben es einmal mehr geschafft, genau die Themen aufzugreifen, die in Familien immer wieder für Gesprächsstoff sorgen: die Anziehungskraft von Plattformen wie TikTok, mögliche Risiken exzessiver Mediennutzung („Lost in Screen“) und die Frage, wie ein verantwortungsvoller Einstieg ins erste eigene Smartphone gelingen kann – ein Schritt, der häufig bereits im Grundschulalter erfolgt. In den Vorträgen und den oft lebhaften Diskussionen wurde schnell klar: Patentrezepte gibt es nicht. Stattdessen setzten die Referierenden auf alltagstaugliche Impulse und stärkten die Eltern in ihrer Rolle als Begleitende. Ein zentraler Gedanke zog sich durch alle Abende: Beziehung vor Kontrolle. Wer versteht, wie Algorithmen funktionieren, kann mitreden und muss nicht nur verbieten. Vereinbarungen wie gemeinsam erstellte „Mediennutzungsverträge“ mit klaren, auch offline verankerten Zeiten können Orientierung geben, ohne Fronten zu verhärten. Ebenso wichtig: Kinder und Jugendliche darin zu schulen, KI-generierte Inhalte kritisch zu hinterfragen. Gesamtgesellschaftliche Aufgabe Gleichzeitig wurde betont, dass Medienerziehung keine Aufgabe ist, die Eltern im stillen Kämmerlein allein bewältigen können oder müssen. Sie gelingt am besten im engen Zusammenspiel aller Beteiligter – von den Erziehungsberechtigten über die Schulen bis zu allen Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Ulrike Bartelt, Geschäftsführerin des Evangelischen Bildungswerks Roth-Schwabach, betonte den entlastenden Charakter des Formats: „Es ist wichtig zu merken, dass man mit den täglichen Diskussionen nicht allein ist.“ Tatsächlich war für viele die Erkenntnis, dass auch andere Familien über „nur noch fünf Minuten“ verhandeln, mindestens so wertvoll wie jeder fachliche Input. Es ging nicht um Perfektion, sondern um einen realistischen, ehrlichen Umgang mit der derzeitigen Lebenswelt. Für Stefanie König vom Kreisjugendring Roth ist genau das der entscheidende Punkt: „Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Abende: Nicht die perfekte Strategie entscheidet darüber, ob Medienerziehung gelingt, sondern die Qualität des Kontakts. Wer fragt, zuhört und dranbleibt, schafft Orientierung auch dort, wo es keine einfachen Antworten gibt.“ Christine Waitz bilanziert: Nach den Abenden gibt es zwar keinen fertigen Plan, der abgearbeitet werden kann, dafür aber etwas Wertvolleres. „Mehr Mut zum Gespräch und die Gewissheit, dass Erziehung auch im digitalen Zeitalter vor allem eines bleibt: Beziehungsarbeit.“
- Infoabend zum Quereinstieg als Heilerziehungspfleger
Wer sich beruflich neu orientieren möchte und in Zukunft mit Menschen arbeiten will, bekommt im März eine besondere Gelegenheit: Am Dienstag, 24. März 2026, laden die Rummelsberger Diakonie und der Standort Auhof zu einem Infoabend rund um Ausbildung und Quereinstieg in die Heilerziehungspflege ein. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Zentralgebäude am Auhofer Weg in Hilpoltstein statt und richtet sich an alle, die sich für einen sozialen Beruf interessieren oder über einen beruflichen Neustart nachdenken. Arbeit mit Sinn Die Arbeit in der Heilerziehungspflege bedeutet vor allem eines: Menschen mit Behinderung im Alltag zu begleiten, zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen. Für viele Fachkräfte ist genau diese Nähe zu den Menschen der Grund, warum sie ihren Beruf als besonders erfüllend erleben. Gleichzeitig wächst der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden stetig – weshalb auch der Quereinstieg zunehmend an Bedeutung gewinnt. Beim Infoabend erhalten Interessierte einen umfassenden Einblick in das Berufsfeld und die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten. Mitarbeitende der Einrichtung stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung und beantworten Fragen rund um Ausbildung, Voraussetzungen und Arbeitsalltag. Dabei wird auch erläutert, welche Wege in den Beruf führen können – etwa über eine klassische Ausbildung oder über einen Quereinstieg mit entsprechender Qualifizierung. Ein weiterer wichtiger Punkt des Abends sind die Rahmenbedingungen. Schon während der Ausbildung können angehende Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger mit einem Einstiegsgehalt ab 3.015 Euro in Vollzeit rechnen; nach erfolgreichem Abschluss steigt das Gehalt auf mindestens 3.948 Euro zuzüglich möglicher Zulagen. Auch Teilzeitmodelle sind möglich, sodass sich Ausbildung und persönliche Lebenssituation gut miteinander vereinbaren lassen. Zudem besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit. Der Infoabend soll vor allem eines zeigen: Ein sozialer Beruf ist nicht nur sinnstiftend, sondern bietet auch verlässliche Perspektiven. Gerade Menschen, die sich beruflich verändern möchten oder nach einer neuen Aufgabe suchen, können in der Heilerziehungspflege einen Weg finden, ihre eigenen Stärken einzubringen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Weitere Informationen gibt es direkt vor Ort beim Infoabend am 24. März – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstalter freuen sich über alle Interessierten, die den Beruf und die Möglichkeiten am Auhof kennenlernen möchten.











