Projekt Judaica – Ein Einblick in jüdisches Leben am Gymnasium Hilpoltstein
- lorenafares
- vor 18 Stunden
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Geschichte steht nicht nur in Büchern – manchmal liegt sie direkt vor uns auf dem Tisch. Genau das zeigte der Judaica-Workshop der neunten Klassen. Dank des Bildungsbüros Landkreis Roth und des Freundeskreises Gymnasium Hilpoltstein e.V besuchten am 3. Februar 2026 die Jüdin Sarah und der Jude Igor der Europäischen Janusz Korczak Akademie das Gymnasium Hilpoltstein und hatten einige spannende Aktionen im Gepäck.
Jüdische Alltagsgegenstände aus der Schatztruhe Judaica
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde konnte es auch schon losgehen. Neugierig wurden die auf einigen Tischen ausgebreiteten jüdischen Alltagsgegenstände von Schülerinnen und Schülern bestaunt. In kleinen Gruppen suchte sich jeder einen davon aus, zu dessen Bedeutung dann recherchiert wurde. Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse zu den Punkten Name, Verwendung und Vergleich zu Christlichem vor. Vom Hawdala-Set, welches zum Ausklingen des Sabbats dient, über die den meisten bekannten Kopfbedeckung Kippa bis hin zur Purim-Ratsche, die zum Übertönen des Namens eines jüdischen Verräters genutzt wird, war alles dabei. Um zu testen, ob alle gut aufgepasst hatten, wurde ein Kahoot gespielt.

Die Gewinner wurden mit jüdischen Buchstabenkeksen belohnt. Doch auch für die anderen sollte es bald etwas zu probieren geben. In kleinen Becherchen durfte koscherer Traubensaft getrunken und das ungesäuerte Brot Mazze probiert werden. Eine der besten Einblicke in eine Kultur ist ja bekanntlich das Essen.

Ein Workshop mit nachhaltiger Wirkung
Nach einem bis dahin geführten Programm ging es in eine offene Fragerunde. Sowohl persönliche als auch allgemeingehaltene Fragen wurden gestellt und beantwortet. Dank dieses erfolgreichen Workshops konnten alle Teilnehmenden einen umfangreichen Einblick in die jüdische Religion und Kultur bekommen. Da man sich in dieser Klassenstufe in unterschiedlichen Fächern mit dem Judentum beschäftigt, konnten so wertvolle, praktische Erfahrungen gesammelt werden.
Fest steht: Der Workshop war ein voller Erfolg!


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