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- Nachbericht: Viertes Treffen des Bildungsbeirats im Landkreis Roth
Am 20. März fand das vierte Treffen des Bildungsbeirats im Landkreis Roth statt. 26 Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen der Bildungslandschaft – von Schulen und Kitas über Volkshochschulen bis hin zu regionalen Bildungsinitiativen – kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und an der Weiterentwicklung des Bildungsleitbildes mitzuwirken. Eröffnung und Grußwort des Landrats Zum Auftakt begrüßte Landrat Ben Schwarz die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung einer starken Bildungsstrategie insbesondere im Bereich der Demokratiebildung für die Zukunft des Landkreises. Anschließend stellte Christine Waitz aus dem Bildungsbüro die aktuellen Projekte vor, die derzeit in der Region umgesetzt werden. Dabei ging sie auf zentrale Initiativen ein, die zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft beitragen, wie die Mentoring-Programme „Kritzelpaten“ und NachhilFEE“. Einen weiteren Impuls gab Anja Völkl , Geschäftsführerin des Kreisjugendring Roth, mit der Vorstellung des Förderprogramms „Demokratie leben ! “. Sie erläuterte, wie das Programm in den nächsten Jahren lokale Bildungsakteure dabei unterstützen soll, demokratische Werte zu vermitteln und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Lorena Fares stellt den Schwerpunktbereich "Kulturelle Bildung" vor. Fokus: Weiterentwicklung des Bildungsleitbildes Der zentrale Programmpunkt des Treffens war die Weiterentwicklung des Bildungsleitbildes für den Landkreis. Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick über den aktuellen Stand der vier Schwerpunktthemen – präsentiert im Pecha-Kucha-Format, einer dynamischen Präsentationsmethode, die Inhalte prägnant und visuell ansprechend vermittelt. Im Anschluss hatten sie die Gelegenheit, in zwei Blitz-Workshop - Runden ihre Anregungen, Perspektiven und Ideen zur inhaltlichen Ausgestaltung des Leitbilds einzubringen. Die konstruktiven Diskussionen machten deutlich, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Bedarfe und Sichtweisen der Bildungsakteure in den weiteren Entwicklungsprozess einzubeziehen. Ausblick auf die nächsten Schritte „Wir freuen uns über das große Interesse und die wertvollen Impulse der Teilnehmenden“, sagte Lorena Fares am Ende der Veranstaltung. Die Rückmeldungen aus dem Bildungsbeirat werden nun ausgewertet und in die weitere Ausarbeitung des Bildungsleitbildes einfließen. Der erste umfassende Entwurf soll im Sommer dem Ausschuss Schul - und Bildung swesen zur Diskussion vorgelegt werden. Damit geht der Landkreis Roth einen wichtigen Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Bildungsstrategie, die alle Generationen und Bildungsbereiche einbindet. Mit diesem produktiven Austausch setzte der Bildungsbeirat ein starkes Zeichen für die gemeinsame Gestaltung der Bildungslandschaft – und zeigte erneut, wie wertvoll Vernetzung und Dialog für eine nachhaltige Bildungsentwicklung sind.
- Verkehrsschilder der Gerechtigkeit: Wir stehen dahinter!
Wer den kleien Anstieg in Richtung des Haupteinganges des Landratsamts Roth hinaufgeht, kann sie nicht übersehen: Die "Verkehrsschilder der Gerechtigkeit". Einige Fachbereiche und Mitarbeitende hat die Installation inspiriert, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Der Kreisjugendring Roth zum Schild "Zebrastreifen" Der Regenbogen steht in vielen Kulturen weltweit für Frieden, Aufbruch und Veränderung. Er gilt ebenso als Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt unterschiedlichster Lebensformen. Festgehalten auch im Leitbild des Kreisjugendring Roth, stehen wir für diese Vielfalt ein. Daraus ziehen wir unsere Kreativität und Stärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe gesellschaftliche Vielfalt und Gleichberechtigung als selbstverständlich zu erkennen und dies in unserer täglichen Arbeit zu fördern. Die Farben des Regenbogens wurden in diesem Zusammenhang nicht zufällig gewählt. Rot steht für das Leben, orange für die Heilung, gelb für die Sonne, grün für die Natur, blau für Harmonie und violett für die Spiritualität. Ein Outing als schwul, lesbisch, bi, trans oder queer – das ist für junge Menschen nicht immer leicht. Noch immer gehört Ablehnung zu den Erfahrungen im Coming-out-Prozess. Doch es ist unsere Aufgabe als Jugendring alle jungen Menschen durch Angebote der Jugendarbeit in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und ihre gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und allgemeiner Chancengleichheit zu ermöglichen. Hierunter verstehen wir insbesondere die gleichberechtigte Teilhabe junger Menschen unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Die LGBTQIA+ Community steht allgemein für Menschenrechte, Vielfalt und Respekt, vor Allem aber in Bezug auf zweigeschlechtlich geprägte Ordnung und somit verbundene soziale Norm der Heteronormativität. Doch wir als Demokratie stehen für Vielfalt, Offenheit und Freiheit und wünschen uns Gleichberechtigung und Toleranz. Wir möchten den Jugendlichen nicht nur zeigen, dass wir sie sehen, sondern sie aktiv unterstützen, indem wir ihnen eine Plattform geben und ihnen ermöglichen, sich frei auszudrücken. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, LGBTQIA+ zu repräsentieren und einen Platz zu geben, da es in großen Teilen der Welt immer noch verboten ist und als „falsch“ angesehen wird. Dabei sollte die sexuelle Orientierung kein Grund für Diskriminierung sein, sondern etwas zu feiern. Unsere Gemeinschaft baut auf Vielfalt und steht für die Freiheit Aller. Die Schulämter Roth Schwabach zum Schild "Respekt" Wenn man durch die Gänge eines Schulhauses wandert, nimmt man einen ganz bestimmten Geruch wahr. Man erinnert sich an diesen Geruch sein ganzes Leben lang und verbindet damit besondere Erinnerungen. Viele davon sind besonders positiv: Freunde, Schulausflüge, lustige Momente. Einige sind vielleicht auch traurig: eine schlechte Note oder Streit. Daran, dass Kinder und Jugendliche heute gute Erinnerungen mitnehmen, arbeitet die gesamte Schulfamilie jeden Tag. Zweifelsohne, es ist eine nicht ganz leichte Aufgabe. Doch mit gegenseitigem Respekt, stehen die Chancen ganz gut, findet auch die Schulamtsdirektorin der Schulämter Roth-Schwabach, Antje Döllinger. Das Schulamt ist zum Beispiel für Planung und die Sicherung der Qualität des Unterrichts, für Förderung und Beratung der Schulen und einige Aufgaben mehr zuständig. Das Thema Respekt ist dabei allgegenwärtig – schließlich treffen in den Schulen und in den Organisationsstrukturen darum herum tagtäglich viele Menschen aufeinander. Ohne gegenseitigen Respekt geht es da nicht. Antje Döllinger hat das Schlagwort direkt zum Reimen motiviert: Jede und jeder verdient doch Respekt, daher schaut bitte nicht weg! Übt Respekt auch im Kleinen, damit wir uns im Menschsein vereinen. Respekt heißt, den anderen nicht zu hassen, ihn an der Kasse vorzulassen, dem Fremden die Tür aufzuhalten und nicht auf Ignoranz zu schalten. Hallo, ihr Lieben, das sage ich euch: Respekt zu zeigen, das ist ganz leicht! Der AK Schule-Wirtschaft zum Schild "Gleichberechtigung" Auf der Ausbildungsplattform des Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Roth-Schwabach finden sich derzeit fast 300 Berufsfelder. Für jede und jeden ist etwas dabei. Die Auswahl ist für Suchende vielleicht schwieriger denn je. Heute kann jeder alles werden. Denn Gleichberechtigung ist längst auch in der Berufswahl angekommen! Wir, die Unternehmerfabrik Landkreis Roth GmbH und der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Roth-Schwabach, stellen uns hinter das Schild „Gleichberechtigung“, sagt Sabine Saekel, Leiterin des Arbeitskreises. „Denn nicht nur Mädchen können Erzieherinnen werden und nicht nur Jungs Dachdecker!“ Schülerinnen und Schüler können heute ihre Berufswünsche freier denn je verwirklichen. Falls der derzeitige Schulabschluss eine temporäre Hürde wäre, kann dies mit Weiterbildung und dem zweiten Bildungsweg gemeistert werden. „Schau doch mal auf ausbildung-roth.de nach deinem Traum-Job!“, lädt Sabine Saekel ein. Gleichberechtigung ist ein sehr aktuelles Thema. Das beweist Claudia Gäbelein-Stadler, die im Landratsamt Roth Gleichstellungsbeauftragte ist und die sich für das Gleichberechtigungs-Schild sofort begeistern konnte. „Mit Aktionen wie dem Girls´ & Boys´Day bauen wir trotz aller Freiheiten auch heute noch Rollenklischees und Vorurteile ab!“, sagt sie. Bei der Aktion können Mädchen vermeintlich „typische Jungsberufe“ ausprobieren und andersherum. Das Verkehrsschild der Gerechtigkeit mit dem Thema „Gleichberechtigung“ kann also längst nicht abgebaut werden und steht deshalb vor dem Landratsamt Roth. Die Kreisentwicklung zum Schild "Vorfahrt" Wer auf der Vorfahrtsstraße fährt, hat Priorität. Alle anderen müssen auf ihn achten. Ein schönes Gefühl, wenn man der Umgebung selbst weniger Aufmerksamkeit schenken muss und andere einen im Blick haben! Bei den Verkehrsschildern der Gerechtigkeit wird mit einer kleinen Anpassung des Vorfahrtsschildes auch einer Sache Priorität eingeräumt. „Miteinander geht’s vorwärts!“, interpretiert der Leiter des Fachbereichs SG63 - Kreisentwicklung, Stefan Forster, die beiden Hände. Kinder und Jugendliche haben das Motiv bei der internationalen Gipfelkonferenz 2021 ergänzt. Zur Kreisentwicklung im Landratsamt passt dieses Motto perfekt. Dort finden sich Fachbereiche wie das Bildungsbüro, der Klimaschutz oder das Regionalmanagement. All diese Bereiche leben von Kooperationen im Haus und von Zusammenarbeit mit Partnern im gesamten Landkreis. Gemeinsam mit Bildungsbeteiligten führt das Bildungsbüro Projekte durch. Gemeinsam mit Bürgern und Partnern entwickelt der Klimaschutz zukunftsweisende Aktionen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem gesamten Landkreis bringt das Regionalmanagement die Region Stück für Stück vorwärts. Ohne Zusammenarbeit zu priorisieren und Vorfahrt zu geben, wäre vieles nicht möglich. Die der Kontaktstelle Bürger-Engagement zum Schild "Rassismus" Rassismus ist eine Form von Diskriminierung, die viele Menschen tagtäglich erleben. Manchmal offen und provokant, manchmal aber auch durch unbewusstes und unüberlegtes Verhalten. Rassismus ist, wenn Menschen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Haare, ihres Namens, ihrer Kleidung oder aller möglicher anderer Merkmale diskriminiert, ausgegrenzt und abgewertet werden. Weg vom Rassismus, hin zur Gleichbehandlung. Das Ortsende-Schild unter den „Verkehrsschildern der Gerechtigkeit“ stellt Dorothea Pille von „Für einander“, der Kontaktstelle Bürger-Engagement Landkreis Roth, vor. „für einander“ ist eine Vermittlungsstelle zwischen Menschen, die eine sinnvolle ehrenamtliche Tätigkeit suchen und Organisationen und Initiativen, die Engagement-Angebote haben. „Ehrenamt ist so vielfältig wie unsre Gesellschaft. Wir beraten alle Menschen die sich engagieren möchten, egal welcher Herkunft“, beschreibt Dorothea Pille die Basis ihrer Arbeit. Das Ziel dieser Stelle im Landratsamt ist es, motivierte Menschen dabei zu unterstützen, aktiv ihr Umfeld mitzugestalten, etwas zu bewegen, Verantwortung zu übernehmen. Die Folge: Bei ehrenamtlichen Projekten treffen verschiedenste Menschen aufeinander, entwickeln, erleben, freuen sich, ärgern sich, feiern gemeinsam. Solche Momente schaffen zunächst Begegnungen, dann Zusammenhalt und schlussendlich Verständnis füreinander. Die Projekte werten die gemeinsame Umgebung, unseren Landkreis auf, machen ihn lebens- und liebenswert. Dorothea Pille beschreibt das so: „In vielen unserer ehrenamtlichen Projekte sind Menschen unterschiedlicher Herkunft aktiv. Sie bringen sich mit ihren interkulturellen Fähigkeiten ein und bereichern die Vielfalt im Ehrenamt.“ So trägt Ehrenamt dazu bei, Rassismus hinter uns zu lassen und uns auf den Weg zu machen, andere Menschen ohne Vorbehalten zu begegnen. Das Amt für Soziales und Asyl zum Schild "Krieg" „Krieg“ steht in dem Schild, das wir im Straßenverkehr ohne den Schriftzusatz als Zeichen für eine Sackgasse kennen. Die Interpretation des „Verkehrsschildes der Gerechtigkeit“ ist damit nicht schwer: Krieg bringt uns nicht weiter. Krieg ist eine Sackgasse. Andrea Burger, vom Amt für Soziales und Asyl, fällt, wenn sie das Schild sieht, ein Song ein: „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!“ von Reinhard Mey. In der Ballade aus den 80er Jahren geht es darum, dass der Musiker seine beiden Söhne, die er als Vater geschützt und behütet aufgezogen und erzogen hat, niemals mit Waffen in der Hand sehen möchte. Lieber würden er und seine Familie die Flucht aus der Heimat wählen, heißt es in weiteren Strophen im übertragenen Sinn. Mit Flucht, oder den Folgen von Flucht haben Andrea Burger und ihre Kollegen tagtäglich zu tun. Viele Asylbewerber fliehen vor dem Krieg oder Konflikten und deren Folgen. Sechs Kollegen sind aktuell im Asylbewerberleistungsteam tätig und für die Leistungsberechnung der Hilfeempfänger, nach Gemeinden im Landkreis Roth aufgeteilt, zuständig. Was das Team genau macht? Sie pflegen die Daten neu zugewiesener Asylbewerber in die fachspezifische Software ein und berechnen deren Leistungsanspruch. „Eigentlich besteht unsere Hauptaufgabe daraus, erforderliche Unterlagen anzufordern und zu prüfen“, berichtet Andrea Burger. Das klingt so in einem Satz gesagt sehr einfach, ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich und kann sehr aufwändig und zeitintensiv sein. Am Ende erfolgt dann, wenn alles passt, ein Bewilligungsbescheid. Bis dahin ist aber viel Arbeit und viel Kommunikation nötig. „Damit wir uns verständigen können, haben wir seit einiger Zeit einen Translator, der dabei sehr hilfreich ist.“ So einen Translator, den braucht es, wenn man gemeinsam vor dem „Verkehrsschild der Gerechtigkeit“ steht, nicht. Da herrscht Einverständnis ganz ohne weitere Worte.
- Verkehrschilder der Gerechtigkeit: Botschaften finden feste Bleibe
Was vor rund einem Jahr als zeitlich und örtlich begrenztes Projekt begann, wurde nun vor dem Landratsamt Roth im wahrsten Sinne in Beton gegossen. Denn dort haben die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ eine feste Bleibe gefunden. Und das aus einer besonderen Motivation heraus. „Es nutzt nicht nur, Worte wie Toleranz oder Respekt in den Mund zu nehmen. Das Thema und die Botschaften müssen sichtbar werden“, begründet Landrat Ben Schwarz seinen Entschluss, die acht Schilder zu kaufen und im Eingangsbereich der Behörde aufstellen zu lassen. Dort waren sie bereits vor einigen Monaten – damals noch als Leihgabe – zu sehen. Die Resonanz sei „sehr beeindruckend“ gewesen, berichtet Schwarz. „Ich wurde oft darauf angesprochen.“ Tenor: Schön, dass der Landkreis Farbe bekennt. Initiative von Regens Wagner Zell Die Regens Wagner Einrichtungen Zell hatten das Projekt im Landkreis vor gut einem Jahr ins Rollen gebracht. Sie waren auf die vom Nürnberger Konzeptkünstler Johannes Volkmann initiierten „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ aufmerksam geworden und hatten schnell beschlossen, „das passt zu uns, da machen wir mit“. Dass angesprochene Partner gleichermaßen Feuer und Flamme waren, führte dazu, dass schon kurz darauf temporäre Schilderstraßen in Roth, Büchenbach und Hilpoltstein enthüllt werden konnten. Schulen mit großem Engagement dabei Aber es passierte mehr: Bis Juli arbeiteten zahlreiche Schulen und Institutionen in Workshops mit Kindern und Jugendlichen an den Themen Toleranz und Vielfalt. Diese Aktivitäten mündeten in mehrere Abschlussveranstaltungen im Juli, bei denen die Ergebnisse präsentiert wurden. Zentrales Element dieser Termine unter freiem Himmel war das „Europäische Tischtuch", auf dem der Künstler alle aufgestellten Schilder und Aktionen dokumentiert. Dieses Tischtuch wurde auf einer langen Tafel ausgelegt und diente als Begegnungsort für die Teilnehmer. Im kommenden Jahr soll es vor dem Europaparlament in Brüssel präsentiert werden. Johannes Volkmann und sein Team haben mittlerweile ein Mitmach-Memory entwickelt, das sich sehr gut für Jugendgruppen und Schulklassen eignet. Verkehrschilder der Gerechtigkeit: Landratsamt steht voll dahinhinter Auch in den Sachgebieten des Landratsamtes klingt das Projekt nach. Jedes hat zu einem Schild Gedanken gesammelt, die in den nächsten Tagen „gekoppelt“ werden. Das Schlagwort Respekt etwa hat das Schulamt zu folgendem Reim animiert: Jede und jeder verdient doch Respekt, daher schaut bitte nicht weg! Übt Respekt auch im Kleinen, damit wir uns im Menschsein vereinen. Respekt heißt, den anderen nicht zu hassen, ihn an der Kasse vorzulassen, dem Fremden die Tür aufzuhalten und nicht auf Ignoranz zu schalten. Hallo, ihr Lieben, das sage ich euch: Respekt zu zeigen, das ist ganz leicht!" „Die Schilder machen auf beeindruckend einfache Weise auf Werte wie Respekt und Gleichbehandlung, aber auch wichtige Themen wie Krieg und Klimawandelt aufmerksam“, meint Christine Waitz aus dem Bildungsbüro des Landkreises. „Sie verdeutlichen Botschaften, die wichtig sind, immer wieder gesendet zu werden.“ Waitz berichtet zudem: „Es war toll zu sehen, mit welcher Begeisterung das Projekt angenommen wurde und wie Menschen darauf reagierten.“ Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind mittlerweile ein internationales Projekt mit dem Ziel, Zeichen für ein gleichberechtigtes Miteinander zwischen den Menschen zu setzen. Zugleich wollen sie Mut und Hoffnung machen, sich für ein gerechteres Zusammenleben einzusetzen.
- Nächster Termin des Bildungsbeirates steht an
Das Bildungsbüro und seine Partner arbeiten kontinuierlich daran, die Bildungslandschaft in unserem Landkreis aktiv mitzugestalten. Unser aktueller Schwerpunkt ist die Gestaltung eines Bildungsleitbildes . Dazu sind uns Ihre Meinungen und Impulse wichtig, denn sie spiegeln die Bedürfnisse und Visionen unserer Gemeinschaft wider. Lassen Sie uns innovative Ideen und Perspektiven einbringen, die nicht nur die Qualität der Bildung verbessern, sondern auch unser Miteinander stärken. Wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Sitzung des Bildungsbeirats ein, die am Donnerstag, dem 20. März 2025 von 18 bis 20 Uhr bei Auf Draht!, Drahtzieherstraße 6 in Roth stattfindet. Agenda: Grußwort Landrat Schwarz In aller Kürze: Aktuelles aus dem Bildungsbüro Vorstellung: Das Förderprogramm „Demokratie leben!“ Arbeiten Sie mit: Ein Leitbild Bildung für den Landkreis Ausblick Interessierte und Engagierte sind herzlich eingeladen, mitzuarbeiten. Wir bitten um Anmeldung unter bildungsbuero@landratsamt-roth.de
- Veranstaltungsreihe "Schulübergreifende Elternabende 2025"
Das Bildungsbüro des Landratsamts Roth und das Evangelische Bildungswerk Roth-Schwabach laden auch 2025 zu der Veranstaltungsreihe „Schulübergreifende Elternabende“ ein. Die Reihe bietet Eltern die Gelegenheit, sich über aktuelle und praxisnahe Themen rund um Erziehung, Mediennutzung und familiäre Herausforderungen zu informieren. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Themen und Termine der Elternabende: Medien in der Familie: Schwerpunkt Internet Im digitalen Zeitalter sind Kinder und Jugendliche zunehmend online aktiv, doch oft fehlt ihnen die Fähigkeit, die Chancen und Risiken ihrer Internetnutzung zu bewerten. Eltern erhalten praxisorientierte Tipps, um ihre Kinder kompetent zu begleiten. Datum: Dienstag, 18.02.2025, 18:30 Uhr Ort: Gymnasium Roth, Brentwoodstraße 4, 91154 Roth; Parken: Parkplatz am Schulzentrum Referent: Christof Thönelt (Stiftung Medienpädagogik Bayern) Zielgruppe: Eltern von 10- bis 14-Jährigen Zur Anmeldung Schulden sind kein Kinderspiel Teure Handyverträge oder unbedachte Konsumentscheidungen – Schulden sind nicht nur ein Thema für Erwachsene. Mangels Anmeldungen abgesagt! Coming Out – Wie kann ich mein Kind unterstützen? Das Coming Out eines Kindes ist ein einschneidender Moment. Eltern erfahren in diesem Vortrag, wie sie ihr Kind mit Empathie und Akzeptanz begleiten können, um ein unterstützendes Umfeld zu schaffen. Datum: Donnerstag, 20.03.2025, 18:30 Uhr Ort: Martin-Luther-Haus, Kirchenstraße 3, 90530 Wendelstein Parken: Referent in : JJ Herdegen (Autor in, Medienschaffende , Poetry Slammer in, Speaker in) Zielgruppe: Eltern von 12- bis 18-Jährigen Zur Anmeldung Nutzen Sie die Chance, um wertvolle Einblicke und praktische Hilfestellungen für den Familienalltag zu gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
- Gedichtwettbewerb der Lebenshilfe - Jetzt mitmachen und Inklusion in Worte fassen!
Die Lebenshilfe Schwabach-Roth e.V. sucht in einem Gedichtwettbewerb kreative und inspirierende Gedichte, die das Thema „Inklusion“ auf den Punkt bringen. Egal ob geschrieben oder gesprochen – unser Bildungspartner freut sich über vielfältige Beiträge. Es werden 3 Hauptpreise im Wert von jeweils 1.000 Euro vergeben. Einsendeschluss : 5. April 2025 Benachrichtigung der Gewinner: Ende April 2025 Preisverleihung : 5. Mai 2025, Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung Mehr Informationen gibt es im PDF.
- Hand in Hand gegen Schulverweigerer: Gemeinsamer Fachtag Schulabsentismus sprach über 80 Interessierte an
Die Resonanz zeigte, dass die Staatlichen Schulämter Roth-Schwabach, das Jugendamt sowie das Bildungsbüro des Landkreises Roth mit der Themenwahl einen Nerv getroffen haben. Mehr als 80 Vertreter aus Schulen, Jugendhilfe, Sozialarbeit und weiteren Institutionen besuchten den Fachtag Schulabsentismus, um sich über Strategien und Ansätze zur Prävention und Bekämpfung auszutauschen. Und erste konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Das Thema gewinnt zunehmend an Brisanz, wie aktuelle Zahlen belegen. Deutschlandweit fehlen rund zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler regelmäßig unentschuldigt. In einigen Regionen sind sogar bis zu fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen als sogenannte „Schulverweigerer“ eingestuft. Als solche gelten diejenigen, die über einen längeren Zeitraum gar nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Diese Entwicklung verdeutlicht die Dringlichkeit gemeinsamer Maßnahmen. Präventionsarbeit sollte im Fokus stehen „Wir laufen aktuell nur hinterher“, erläuterte Dr. Sven Lienert, der als einer der Impulsredner die aktuelle Situation sowie die vielschichtigen Ursachen für Schulabsentismus beleuchtete. Der Mediziner hob hervor, dass die reine Reaktion auf bereits bestehende Probleme nicht ausreiche. Stattdessen müsse der Fokus auf präventiven Maßnahmen liegen, die Kinder und Jugendliche schon vor dem Auftreten von Schwierigkeiten unterstützen. Neben Dr. Lienert bereicherten weitere Experten den Tag in Hilpoltstein mit ihren Perspektiven und Fachbeiträgen. So beleuchtete der Rother Kinderarzt Dr. Ronny Jung das Thema ADHS und Sozialpädagogin Marica Münch das Thema Mobbing als mögliche Ursachen, während Dr. Andrea Hoffmann-Kuhnt praxisnahe Einblicke in ihre Arbeit als Leiterin des kinder- und jugendärztlichen Dienstes der Stadt Fürth gab. Ergänzt wurden diese Beiträge durch mehrere Workshops. Die vielfältigen Informationen und Perspektiven gaben den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre tägliche Arbeit und verdeutlichten, dass Schulabsentismus nur durch ein gemeinsames und interdisziplinäres Vorgehen wirksam bekämpft werden kann. Alle Beteiligten bewerteten die Gelegenheit als sehr gut, in diesem Format in den Austausch zu treten. Dauerhafter Austausch ist notwendig, um Schulabsentismus in de Griff zu bekommen Zentraler Konsens des Fachtags war die Notwendigkeit eines dauerhaften Austauschs zwischen den beteiligten Stellen. Anders ausgedrückt: Der Umgang mit Schulabsentismus erfordert eine enge Zusammenarbeit von Schulen, Jugendämtern, der Schulsozialarbeit sowie weiteren Partnern, so das Fazit. Nur so könnten frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um gefährdete Schülerinnen und Schüler besser zu erreichen. Die Veranstalter des Fachtags zeigten sich zufrieden mit dem regen Interesse und betonten, dass der Dialog fortgesetzt werden soll. So sind weitere Treffen geplant, um das Netzwerk zu stärken und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten. Ziel bleibt es, eine präventive und nachhaltige Unterstützung für Kinder und Jugendliche zu schaffen und Schulabsentismus effektiv entgegenzuwirken.
- Digitaler Elternabend „Schule geschafft – was jetzt?“ der Unternehmerfabrik und der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg
Die Schule fertig – es stellt sich die Frage: Was fange ich damit an? Der digitale Elternabend der Unternehmerfabrik und der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg informiert Eltern der Vorabschluss- und Abschlussklassen aller Schulen. Aufgezeigt werden Wege in Berufe mit sehr guten Zukunftsaussichten und sinnstiftenden Tätigkeiten, sowie praxisorientierte Varianten, die im Landkreis möglich sind. Zudem berichten Auszubildende, wie sie ihren Berufseinstieg gemeistert haben. Danach werden Fragen beantwortet, welche die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits während der Vorträge im Chat stellen können. Informieren Sie sich und lassen Sie sich inspirieren, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenlos. Terminübersicht: 04. Februar; von 19:00- ca. 20:30 Uhr Online via Teams unter https://ausbildung-roth.de/elternabend/ .
- Informations-Veranstaltungen zur Bundestagswahl 2025 für Neubürger*innen
„Für einander“, die Kontaktstelle Bürger-Engagement Landkreis Roth, lädt Neubürger*innen herzlich zu Informationsveranstaltungen zur bevorstehenden Bundestagswahl 2025 ein. Ziel ist es, Neubürger*innen, die neu im Landkreis Roth leben, umfassend über den Ablauf und die Bedeutung der Bundestagswahl zu informieren. Sie erfahren alles Wichtige zu den Grundlagen der Wahl, Wahlverfahren sowie dem Wahl-o-Mat, der bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann. „Die Bundestagswahl ist ein wichtiger Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft, und wir möchten, dass alle Bürger, unabhängig davon, wie lange sie schon in Deutschland leben, sich gut informiert und motiviert fühlen, ihre Stimme abzugeben“, so die Integrationslotsinnen von „Für einander“, Aline Liebenberg und Dorothea Pille. „Gerade für Neubürger ist es wichtig, zu verstehen, wie Wahlen in Deutschland funktionieren und welche Auswirkungen ihre Stimme auf die politische Landschaft hat.“ Die Veranstaltungen bieten nicht nur einen Einblick in die Wahlvorgänge, sondern fördern auch den Dialog und das Kennenlernen der neuen Mitbürger. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen und in einer offenen Atmosphäre mehr über das politische System und die bevorstehenden Wahlen zu erfahren. Die Informationsveranstaltungen sind kostenlos und richten sich insbesondere an Neubürger im Landkreis Roth. Die Veranstaltungen werden durch das Bildungsbüro des Landkreises unterstützt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wir freuen uns, wenn Sie an einem der folgenden Termine dabei sind: Dienstag, 11.02.2025 um 19 Uhr in Roth - „Bürgertreff im Zeughausstüberl“, Zeughausgasse 12 Donnerstag, 13.02.2025 um 19 Uhr in Hilpoltstein - „Haus des Gastes“, Maria-Dorothea-Straße 8 Freitag, 14.02.2025 um 19 Uhr in Wendelstein - Martin-Luther-Haus, Kirchenstraße 3 Freitag, 14.02.2025 um 19 Uhr in Georgensgmünd - Dr. Mehler-Schule, Wiesenstraße 15 Kontakt: „Für einander“ – Kontaktstelle Bürger-Engagement Landkreis RothBildungsbüro Landkreis Roth E-Mail: Tel. 09171 – 81 1360 oder Email fuereinander@landratsamt-roth.de Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
- Auf dem Weg zum Bildungsleitbild: „Zukunftswerkstatt Bildung“ in Georgensgmünd war gut besucht
Georgensgmünd. Letztlich waren selbst die Veranstalter vom Erfolg überrascht: Trotz Weihnachtsmarkt und Adventsstress zog die „Zukunftswerkstatt Bildung“ über 40 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft an. Sie arbeiteten gemeinsam im Hopfensaal in Georgensgmünd an einer Vision für die Bildungslandschaft im Landkreis Roth. Die durchaus konkret gefasst wurde. „Bildung ist eine Investition in die Zukunft“, betonte Landrat Ben Schwarz und ergänzte: „Gerade die strategische Weiterentwicklung kann dafür sorgen, dass wir als Gesellschaft zukunftssicher sind und bleiben.“ Dem entsprach das Ziel des Tages. Auftakt zur Schaffung Bildungsleitbild Landkreis Roth Durch interaktive Workshops sollten konkrete Ideen und Ansätze für die Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft gesammelt werden, auf deren Basis im Laufe des nächsten Jahres ein Leitbild erstellt wird. Die Arbeitsgruppen waren überschrieben mit: Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Wie gelingt kulturelle Bildung vor Ort? Was verbindet uns und wie können wir regionale Identität bewahren? Wie können Demokratiebildung und politische Bildung im Alltag gestärkt werden? Die Werkstatt Schule in Aktion Den Mitarbeiteinnen von Bildungsbüro und Regionalmanagement des Landkreises als Veranstalter war anzusehen, wie sehr ihnen der Eifer, mit der diskutiert und um Visionen gerungen wurde, imponierte. Was die Gespräche bereicherte: Die vielfältige Zusammensetzung der Gruppe. Neben Lehrkräfte und Eltern waren Schüler, Vertreter aus der Inklusion, der Jugendarbeit und des Kulturbetriebs sowie interessierte Bürger gekommen. „Ich habe selbst schon einmal an der Erstellung eines Leitbildes mitgearbeitet“, berichtete der Georgensgmünder Bürgermeister Friedrich Koch, der dem Zukunftstag ebenso einen Besuch abstattete und in den Austausch „hineinlauschte“. Koch betonte: „Die Arbeit öffnete allen Beteiligten die Augen und ließ uns vieles klarer sehen. Ein echter Meilenstein – ich hoffe, das Leitbild Bildung wird ein ebensolcher!“ Kommunikation verbessern und Vorhandenes würdigen Nach einem produktiven Austausch wurden die Ergebnisse am späten Nachmittag in einer Ergebnisschau präsentiert, so dass alle Teilnehmer von den Gedanken ihrer Mitstreiter erfuhren und einen Gesamteindruck mitnehmen konnten. Konkreter und übereinstimmender Wunsch aus den „Schul-Workshops“ war ein engerer Austausch der auf diesem Handlungsfeld Agierenden. Angeregt wurden schulübergreifende Treffen für SMV-Verantwortliche oder Eltern sowie ein Format „Der Landkreis spricht“, eine Idee aus dem Demokratieworkshop. Aus dem Bereich kulturelle Bildung wünschten sich Teilnehmer mehr Sichtbarkeit für die bereits zahlreichen Angebote, aber auch, dass Sport als gelebte Kultur im Landkreis als Kulturgut wahrgenommen wird. Zu ähnlichen Ergebnissen kam der Workshop zur regionalen Identität: Eigentlich müsse die vorhandene Vielfalt doch nur gestärkt und mit mehr Selbstbewusstsein nach außen getragen werden. Nächste Schritte bereits in Planung Die Verantwortlichen sehen die Zukunftswerkstatt als einen weiteren bedeutenden Schritt hin zu einer partizipativen Bildungsplanung im Landkreis Roth, bei der die Meinungen und Ideen aller Akteure Gehör finden. Das an dem Tag Erarbeitete bildet nun die Grundlage für die weiteren Schritte. Zunächst fließen die Auswertungen in die Arbeit des Steuerungsgremiums, des Bildungsbeirats und in die Politik ein. Ziel ist es, ein gemeinsames Bildungsleitbild für den Landkreis Roth zu entwickeln, das allen Akteuren als Orientierungsrahmen dient. Federführend entstehen soll es unter dem Dach der Bildungsregion, deren Macherinnen zusagen, alle Akteure vorher noch einmal mit ins Boot zu holen. Veröffentlicht werden soll das Leitbild Ende 2025.
- Werden Sie Kritzelpate im Landkreis Roth!
Das Bildungsbüro Landkreis Roth sucht engagierte Ehrenamtliche, die als Kritzelpaten Vorschulkinder spielerisch an das Schreiben heranführen möchten. Ziel ist es, die Freude am Umgang mit Stift und Papier zu wecken und somit die Grundlage für eine lesbare und flüssige Handschrift zu legen. Insbesondere in Roth werden Kritzelpaten gesucht. Was sind Kritzelpaten? Kritzelpaten unterstützen Kindergartenkinder bei ihren ersten Schritten in die Welt des Schreibens. Durch einfache und spielerische Übungen helfen sie den Kindern, elementare Erfahrungen mit Stift und Papier zu sammeln, wodurch die Feinmotorik gefördert und die Basis für späteren Lernerfolg geschaffen wird. Wie erfolgt die Schulung? Interessierte werden in einer rund zweistündigen Einführungsveranstaltung auf ihre Tätigkeit als Kritzelpaten vorbereitet. Der nächste Termin wird mit Interessierten abgestimmt, sobald fünf mögliche Kritzelpaten gefunden sind. Die Schulung zum Kritzelpaten dauert rund zwei Stunden. Wie hoch ist der Arbeitsaufwand? Der Einsatz als Kritzelpate umfasst in der Regel vier Besuche im Kindergarten. Jeder Besuch dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Zusätzlich sollte Zeit für die Vorbereitung und Nachbereitung eingeplant werden. Individuell können je nach Interesse und Zeit mehr oder weitere Termine mit den kooperierenden Kindergärten abgesprochen werden. Kontakt Für die Umsetzung im Landkreis Roth steht Ihnen Bildungskoordinatorin Christine Waitz als Ansprechpartnerin zur Verfügung. E-Mail: christine.waitz@landratsamt-roth.de ; Telefon: 09171 81 1307 Weitere Informationen zum Projekt Kritzelpate finden Sie auf der Website des Schreibmotorik Instituts. Werden Sie Teil dieser wertvollen Initiative und unterstützen Sie Kinder dabei, mit Freude und Leichtigkeit das Schreiben zu erlernen! Mit folgendem Link kommen Sie zur Online-Anmeldung für die nächste Schulung:
- Weihnachtsgrüße des Bildungsbüros
das Bildungsbüro Landkreis Roth hat im Jahr 2024 zahlreiche Initiativen und Projekte erfolgreich umgesetzt. Es wurden bestehende Kooperationen weitergeführt und neue geschaffen, insbesondere in den Bereichen Demokratiebildung, Fachkräftesicherung, Seniorenbildung, kulturelle Bildung, BNE, Inklusion, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Förderung von Kindern und Unterstützung von Eltern. Die Weihnachtsgrüße und eine Übersicht unserer Projekte lesen Sie in unserem Jahresbericht, den Sie als PDF einsehen können. Zusammengefasst bot das Jahr 2024 folgendes: Ein Highlight war die Zukunftswerkstatt Bildung am 7. Dezember in Georgensgmünd, bei der die Grundlagen für ein Bildungsleitbild erarbeitet wurden, das 2025 weiterentwickelt werden soll. Das Bildungsbüro organisierte auch verschiedene Veranstaltungen, darunter eine Hörspiel-Aktion im Fundreich Thalmässing, bei der Kinder ihre eigenen Steinzeitgeschichten entwickelten und aufnahmen. Ein inklusiver Triathlontag bei Regens Wagner Zell brachte Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Zudem feierte Roth das Jubiläum „40 Jahre Triathlon“ unter anderem mit kreativen Beiträgen von Schülerinnen und Schülern. Weitere Projekte umfassten schulübergreifende Elternabende zu Themen wie Geschwisterstreit, Legasthenie und Medienerziehung, sowie die Teilnahme am Stadtradeln und Schulradeln. Soziale Berufe wurden durch kurze Film-Clips in Schulen vorgestellt, um das Interesse der Schüler zu wecken. Das Bildungsbüro organisierte auch die Betreuung von Mitarbeiterkindern des Landratsamts in Kooperation mit der TSG 08 Roth. Der Bildungsbeirat sorgte für regelmäßigen Austausch unter den Akteuren der Bildungsarbeit, und die „Local Coach“-Initiative wurde durch das Projekt "Kritzelpaten" erweitert. Das Bildungsbüro bedankt sich bei allen Unterstützern und wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.










